Champions League

Barca-Boss fordert Wildcard für Champions-League-Wettbewerb

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München – Josep Maria Bartomeu ist Präsident von Champions-League-Sieger FC Barcelona. Dennoch scheint ihm nicht alles zu passen, was in der Königsklasse geschieht.

Vergleich zum Tennis-Sport

Bartomeu denkt über Veränderungen nach. Wie goal.com auf ein Gespräch der BBC verweist, zeigte sich Bartomeu nun offenbar besorgt über die schwindende Qualität in Europas Elite-Wettbewerb und schlug Änderungen vor. Eine davon: eine WildCard einzuführen. „Warum sollte man nicht manchmal – im Interesse des Fußballs – Wildcards vergeben wie im Tennis“, fragte der 53-Jährige rhetorisch. Auch im Tennis seien gelegentlich Top-Spieler nicht vertreten, die Profis könnten aber auf die Sonderregelung zurückgreifen. Somit würde der Wert des Turnieres steigen.

UEFA ist gefordert

„Wir brauchen eine stärkere Champions League, um das Interesse der Fans und den Wettkampf anzukurbeln“, betonte Bartomeu weiter. Es komme vor, dass Top-Klubs eine schwache Saison spielen, die Folgen seien quasi  eine „große Strafe“. Allerdings sei es Sache der UEFA, Änderungen in Gang zu setzen.

Chelsea droht „Pause“ in CL

Aktuell etwa sieht es sehr danach aus, dass zum Beispiel Dauergast FC Chelsea in der kommenden Saison nicht in der Champions League vertreten sein wird. 14 Punkte fehlen derzeit den Londonern auf Platz 4 und eine mögliche Champions-League-Quali. Im vergangenen Jahr fehlte Top-Klub Manchester United im Wettbewerb. Aus deutscher Sicht: Deutschlands aktuelle Nummer zwei, Borussia Dortmund, muss in diesem Jahr in der Königsklasse passen.

Über Daniel Michel

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