Nach Ingolstadt-Pleite: Kapitän Baumgartlinger schlägt Alarm

München- Der Start in die Rückrunde ging für die Mainzer komplett daneben. Das Spiel in Ingolstadt ging mit 0:1 verloren. Um erst gar keinen Schlendrian aufkommen zu lassen, schlägt FSV-Kapitän Julian Baumgartlinger in der Sport-Bild  Alarm.

Schalke's midfielder Max Meyer (r) and Mainz Austrian' midfielder Julian Baumgartlinger vie for the ball during the German first division Bundesliga football match FC Schalke 04 v 1 FSV Mainz 05, in Gelsenkirchen, on September 13, 2015. AFP PHOTO / SASCHA SCHUERMANN RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images)
Mainz-Kapitän Julian Baumgartlinger warnt vor einer scheinbar komfortablen Tabellensituation. (Photo credit should read SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images)

Sechs Zähler vor Bremen

„Ein positiver Lauf kann uns nach oben führen, ein negativer Lauf aber auch schnell nach unten. Das ist die Gefahr bei 24 Punkten. Da müssen unten nur zwei, drei Mannschaften einen Lauf bekommen“, so der 28-Jährige. „Wir müssen sehen, dass wir uns frühzeitig festigen“, ergänzte der Österreicher. Als Tabellen-Achter haben die Rheinhessen aktuell sechs Zähler Vorsprung vor Werder Bremen auf dem Relegationsplatz.

Vertragsposse um Heidel ein Thema

Baumgartlinger erklärt, dass auch die Vertragssituation um Manager Christian Heidel das Team beeinflusst. „Uns als Mannschaft darf das nicht beschäftigen“, sagte er zwar, fügte jedoch hinzu:„Aber, klar, natürlich ist das ein Thema. Wir müssen uns damit auseinandersetzen, spätestens im Sommer. Wir werden sehen, wie es dann weitergeht. Nach fast 30 Jahren wäre es definitiv eine Umstellung für den Verein, Christian zu verlieren.“ Heidel wird voraussichtlich zur neuen Saison Schalke-Manager Horst Heldt bei den Königsblauen beerben.

FSV-Manager hat gutes Verhältnis zu den Profis

Zugleich verriet er das Erfolgsrezept des Mainzer Noch-Managers. „Christian handhabt es grundsätzlich so, dass er nicht so nah bei der Mannschaft ist. Er steht beim Training nicht permanent am Platz, hat nicht permanent seine Finger im Spiel.“ Dies schaffe eine „gute Distanz“ zwischen ihm und den Spielern, so Baumgartlinger.

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