Bundesliga

Bell: Bundesliga ist einzigartig

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München – Auch dank Stefan Bell in der Abwehr ist der FSV Mainz 05 auf Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen. Der 24-Jährige ist einer der besten Zweikämpfer der Liga, die laut Bell „taktisch einzigartig“ ist und auf Augenhöhe mit Spanien und England liegt.

„Eine der besten Ligen der Welt“

In einem Interview mit goal.com lobte der Mainzer das Niveau in der Bundesliga, trotz den gewaltigen finanziellen Unterschieden.“Zusammen mit der spanischen und der englischen Liga ist die Bundesliga die beste der Welt. Und das, obwohl finanziell in England deutlich größerer Spielraum besteht. Finanziell gibt es also Unterschiede, spielerisch aber nicht. Vor allem taktisch ist die Bundesliga einzigartig“, so Bell.

Geld garantiert keinen Erfolg

Zwar bestehe die Gefahr, dass die Meisterschaft durch die Dominanz des FC Bayern München in den nächsten Jahren „langweilig“ werden könnte. Bell zollt den Münchnern dafür allerdings Respekt – und hofft auf Dortmund. „Ich hoffe, dass Dortmund in der aktuellen Form diese Lücke ein wenig verkleinern kann. Man muss aber natürlich auch die sehr gute Arbeit der Bayern anerkennen. Über Jahre wurde dort tolle Arbeit geleistet, und das ist meines Erachtens der entscheidende Punkt. Allein viel Geld zu haben garantiert nicht automatisch Erfolg, siehe England – es ist viel entscheidender, wie man die Kohle einsetzt“, sagte Bell gegenüber goal.com.

Bell bescheiden: „Wollen 40 Punkte holen“

Den eigenen Erfolg mit Mainz aus der Hinrunde will der Abwehrspieler selbst nicht zu hoch hängen. Trotz der guten Tabellenlage zähle zunächst nur der Klassenverbleib. „Wir wollen weiter in jedem Spiel ans Limit gehen und ein unangenehmer Gegner sein. Wenn man es in Zahlen ausdrücken will, dann wollen wir um die 40 Punkte holen. Mal sehen, vielleicht ist am Ende sogar mehr für uns drin“, so der ehemalige U21-Nationalspieler.

„Das Ausland ist eine Option“

Momentan sind zweikampfstarke Verteidiger gefragt wie nie, Bell hat mit seinen starken Leistungen in der Hinrunde begeistert. Einen baldigen Abschied aus Mainz sieht der gebürtige Andernacher allerdings nicht. „Das Ausland ist in der Zukunft eine Option. Jetzt aber auf gar keinen Fall. Jetzt fühle ich mich in Mainz wohl und will hier in den nächsten Jahren noch einiges erreichen“, so Bell über seine Pläne. „Ich kann mir aber durchaus vorstellen, noch einige Jahre für Mainz zu spielen und dann ins Ausland zu wechseln und dort eine neue Herausforderung zu wagen.“

Über Max Rinke

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