Bundesliga

Bender: „Das Herz hat entschieden“

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München – Sven Bender gehört zu den Eckpfeilern der Dortmunder Mannschaft. Die Reaktionen auf die Vertragsverlängerung des 26-Jährigen beim BVB waren dementsprechend positiv. Im kicker äußert sich Bender zu seiner Entscheidung für die Borussia und den sportlichen Ansprüchen in Dortmund.

„Das wollte ich nicht wegschmeißen“

Bender verlängerte kürzlich seinen Kontrakt in Dortmund bis 2021. Vor allem Vereintstreue sei ihm in seiner Karriere bislang immer wichtig gewesen, der BVB habe somit immer Priorität gehabt. „Ich habe mich gefragt: Was ist für mich sinnvoll? Was könnte mir für die Zukunft gefallen? Dann hat das Herz entschieden. Ich habe in den offenen, ehrlichen Gesprächen gemerkt, warum ich schon sieben Jahre hier bin. Das wollte ich nicht wegschmeißen“, sagte Bender im kicker.

„Eingeschworener Haufen“

Mit seinem Bekenntnis zur Borussia hofft der Ex-Löwe auch, Spielern wie Henrikh Mkhitaryan, Ilkay Gündogan, Mats Hummels und Marcel Schmelzer einen Verbleib in Dortmund schmackhaft zu machen. „Ich wollte einfach loswerden, dass wir einen wirklich eingeschworenen Haufen haben, der unglaublich viel Spaß macht“, so Bender über die Chemie innerhalb der Mannschaft. „Ich hoffe, dass mein kleiner Anstoß den einen oder anderen zum Nachdenken anregt, das nicht aufzugeben.“

„Wenn wir keinen Titel holen, wäre ich enttäuscht“

Ein weiterer Grund für Benders Vertragsverlängerung sei auch die sportliche Perspektive in Dortmund gewesen. Bender ist sich dem Potenzial der Mannschaft bewusst, und fordert Titel in den nächsten Jahren. „Wenn wir keinen Titel holen, wäre ich enttäuscht“, sagte Bender im kicker über seine Erwartungen beim BVB. Weiter: „Wer bei Borussia Dortmund spielt, hat auch den Anspruch, Titel zu holen. Wenn man – wie wir – über so viel fußballerische Qualität verfügt, darf man diesen Anspruch auch öffentlich machen.“

Wenn Bayern patzt, ist Dortmund zur Stelle

Titel in der Bundesliga sind aufgrund der Dominanz der Bayern auch in den nächsten Jahren schwer zu holen. Wenn München den Punkteschnitt halte, sei es laut Bender auch für Dortmund äußerst schwierig, mit dem Rekordmeister mitzuhalten. Der Defensivmann gibt sich aber betont selbstbewusst: „Sollten die Bayern aber nachlassen, muss eine Mannschaft da sein, die das ausnutzt. Am allerbesten sollten wir das sein.“ Die 1:5-Niederlage aus dem Hinspiel werde beim erneuten Aufeinandertreffen am nächsten Samstag keine Rolle mehr in den Hinterköpfen der Dortmunder spielen. „Fünf Gegentore muss man erst einmal verdauen. Das ist uns aber relativ schnell gelungen“, so Bender.

Über Max Rinke

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