Champions League

Benfica – Zenit

am

München – Das Achtelfinale der Champions League startet. Benfica Lissabon empfängt Zenit Sankt- Petersburg.


Fakten vor dem Spiel:

Die Sankt-Petersburg-Stars Axel Witsel, Ezequiel Garay und Javi Garcia haben einst für den portugiesischen Meister gespielt.

Benfica stand bereits nach dem fünften Spieltag der Gruppenphase als Achtelfinalist fest. Im letzten Spiel der Vorrunde gab es jedoch eine 1:2-Heimniederlage gegen Gruppensieger Atletico Madrid.

Zenit St. Petersburg nahm in der Gruppe H erst am letzten Spieltag Punktverluste hin. Mit zuvor fünf Siegen ließ das Team von Trainer Andre Villas-Boas KAA Gent, den FC Valencia und Olympique Lyon hinter sich.


Stimmen vor dem Spiel:

Benfica-Trainer Rui Vitoria: „Wir werden auf ein sehr gutes Team treffen, mit richtig guten Spielern und einem guten portugiesischen Trainer. Wir sind sehr glücklich, im Achtelfinale der Champions League zu sein, weil wir da hingehören. Da gibt es starke Gegner, und wir werden sehen, wie stark Zenit ist. Egal wer der Gegner ist, Benfica will gewinnen.“

Zenit-Akteur Axel Witsel über seine Zeit bei Benfica: „Nachdem ich Standard Lüttich verlassen habe, war es das beste Team für mich. Mit Benfica bin ich auf der ganzen Welt bekannt geworden, weil es ein großartiger Klub ist. Es war ein unglaubliches Jahr. Ich war von Anfang an in der Startelf. Das Einzige, was fehlte, war der Gewinn des portugiesischen Meistertitels.“


Die Aufstellungen:

Wenig Tempo zu Beginn

Zu Beginn der Partie scheuten beide Mannschaften noch das Risiko. In der tempoarmen Anfangsphase übernahm Benfica zunächst das Kommando, ohne den Gast aus Russland vor größere Probleme zu stellen. Die erste große Chance hatten die Hausherren in der 29. Minute, als ein abgefälschter Versuch von Jonas aus etwas mehr als 20 Metern knapp neben dem Tor vorbei strich. In einer Partie mit wenigen Höhepunkten ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Pause.

Gaitan vergibt Riesenmöglichkeit

Nach dem Seitenwechsel drängte Benfica auf den Führungstreffer. Die letzte Konsequenz und Zielstrebigkeite fehlte allerdings zunächst. Mitroglu benötigte aus aussichtsreicher Position zu viel Zeit (53.), beim Schuss von Gaitan mangelte es an Präzision (57.). Auf der Gegenseite versuchte sich der Belgier Axel Witsel mit einem Distanzschuss (52.). Gaitan scheiterte in der 69. Minute innerhalb des Strafraums erneut an Gästekeeper Lodygin. Danach verflachte die Partie zunehmend. Die Gäste waren mit dem Remis durchaus zufrieden.

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Spielerwechsel:

Benfica Lissabon:

63. Raul Jimenez für Mitroglu

71. Carcela-Gonzalez für Pizzi

Zenit St. Petersburg:

74. Kokorin für Dzyuba

81. Zhirkov für Shatov

87. Mauricio für Danny


Schiedsrichter: Gianluca Rocchi (Italien)


Gelbe Karten: Benfica: Almeida (16.), Jardel (35.), Pizzi (43.), Jonas (90.)

Zenit: Witsel (32.), Garcia (59.), Criscito (67.),


 

Gelb-Rot: Criscito (90./Zenit)

 

Über Daniel Michel