Bundesliga

Benjamin Hüber ist einer der besten Verteidiger der Liga

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München – Der FC Ingolstadt sorgt für Furore. So auch Benni Hübner. Der Verteidiger hat Top-Werte und stellt sogar seinen Vater in den Schatten.

Ingolstadt – „Wie der Vater, so der Sohn“

Doch in der Familie Hübner scheint der Sohn gerade dem Vater den Rang abzulaufen. Dieser ist aber nicht böse, sondern sehr stolz. Das Problem: Sohn Benni feiert mit Ingolstadt Erfolge, während der Papa als Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt nicht ganz so viel zu Lachen hat. Eigentlich liegt es nahe, dass beide im gleichen Verein aktiv sind. Doch Benjamin stellt gegenüber der Bild dar: „Ich werde nie im Verein meines Vaters spielen.“ Ganz Papa sei Bruno Hübner dennoch voller Stolz: „Er freut sich unheimlich für mich“, erklärt sein Sohn, und das, obwohl er fünf Punkte in der Tabelle vorne liege.

Beste Werte sorgen für Begehrlichkeiten

Mit 65 Prozent gewonnener Zweikämpfe ist Benjamin Hübner (26) einer der besten Verteidiger der Liga. Gegen Augsburg verlor Hübner nicht ein einziges Duell. Trainer Ralph Hasenhüttl ist voll des Lobes: „Egal, wie der Gegner heißt: Benni packt sich jeden! Mit ihm gewinnt man die engen Schlachten.“ Doch gerade dieses weckt bei den großen Klubs auch Begehrlichkeiten. Mehrere Vereine haben bereits ein Auge auf den starken Verteidiger geworfen. Obwohl die Eintracht nicht dabei ist, wird auch das den Papa freuen.

Über Daniel Michel