„Weser-Stadion“ ade?

München- Laut einem Bericht der Sport-Bild plant Werder Bremen den Verkauf der Namensrechte des Weserstadions ab 2018. Einen konkreten Interessenten soll es aber noch nicht geben. Auch der Einstieg eines Investors soll bei den Norddeutschen ein Thema sein.

BREMEN - OCTOBER 5: Werder Bremen fans waving flags during the Bundesliga match between SV Werder Bremen and VFL Wolfsburg on October 5, 2003 at The Weser Stadium in Bremen, Germany. Werder Bremen won the match 5-3. (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)
Unterstützen die Werder-Fans ihre Mannschaft bald in der Becks`s Arena statt im Weser-Stadion?  (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Sponsor mit Veto-Recht

Dem Magazin zufolge soll das Eigenkapital des Klubs von 40 Millionen Euro auf zwei Millionen Euro gesunken sein. Um Mehreinnahmen zu generieren, prüfe der Klub daher verschiedene Optionen. Eine davon soll der Verkauf der Namensrechte des traditionsreichen Weserstadions sein. Werder-Sponsor EWE (Energiversorger) soll ein Veto-Recht besitzen und derzeit mögliche Vorschläge für Stadionnamen blockieren können, heißt es. Deshalb ist es möglich, dass eine Umbennung des Stadions erst 2018 erfolgt.

EWE erster Ansprechpartner

Von einem potentiellen Verkauf versprechen sich die Verantwortlichen eine Menge. „Wenn wir den Stadionnamen zum Verkauf anbieten werden, haben wir durchaus gute Chancen, ihn entsprechend zu vermarkten, weil es ein Erstaufschlag wäre“, lässt sich Werder Geschäfstführer Klaus Filbry in der Sport-Bild zitieren. Er ergänzte aber, dass EWE erster Ansprechpartner für den Klub sei.

Beck`s Arena?

Sollte der Energiversorger kein Interesse zeigen, sollen die Klubverantwortlichen eine Umbennung des Stadions in „Beck`s Arena“ befürworten. Von einem Engagement des lokalen Bierbrauers erhoffe man sich auch Akzeptanz bei den Fans, heißt es. Ein Interesse des Unternehmen ist aber bislang nicht bekannt. Setzt der Verein sein Vorhaben um, gäbe es lediglich drei Klubs in der Bundesliga, die die Namensrechte am Stadion nicht veräußert haben: Berlin (Olympiastadion), Hamburg (Volksparkstadion) und Gladbach (Borussia Park).

Investor-Einstieg ebenfalls Thema

Ein weiteres brisantes Thema ist ein möglicher Investor-Einstieg bei den Bremern. Dem Bericht nach fordere dies insbesondere Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer. „Ohne einen Investor, am besten einen strategischen Partner, wird es nicht mehr gehen“, sagte er jüngst der Syker Kreiszeitung.

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit