Bundesliga

Bobic sieht Aubameyang vorne

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München – In seiner Profikarriere spielte er für beide Vereine. Fredi Bobic freut sich auf das Topspiel zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund.

„Es hängt viel vom ersten Tor ab“

„Es wird eine sehr interessante Partie. Klar, Dortmund ist qualitativ besser besetzt und hat offensiv mehr Möglichkeiten. Sie werden dominant auftreten. Berlin muss das Augenmerk auf die Defensive richten. Zudem hängt viel vom ersten Tor ab. Geht der BVB in Führung, muss Hertha aufmachen – und umgekehrt: Erzielt Berlin das 1:0, sind sie immer in der Lage, mit ihren schnellen Kontern gefährlich zu werden. Aber: Dortmund tritt aktuell reifer auf als in der vergangenen Saison“, sagte Bobic in einem Interview mit dem kicker.

Trainer als Erfolgsgaranten

Für den Aufschwung beider Teams sieht er besonders die beiden Trainer verantwortlich. „Dardai schweißt das Team zusammen, er legt großen Wert auf mannschaftliche Geschlossenheit, überlässt den Spielern dennoch ihre Freiheiten. Das brauchen Typen wie Salomon Kalou und Vedad Ibisevic“, so Bobic über den Hertha-Coach. Über den neuen Dortmunder Trainer meint Bobic: „Tuchel gelingt es, aus seinen Spielern viel rauszuholen. Bestes Beispiel: Henrikh Mkhitaryan. Ein neuer Trainer bringt immer neue Ideen, das beziehe ich überhaupt nicht negativ auf Klopp. Tuchel geht seinen Weg mit seiner erfrischenden Art – damit tut er dem BVB gut. Ihm steht eine tolle Zukunft in Dortmund bevor.“

BVB müsse auf Bayern-Schwächephase hoffen

Bobic äußerte sich beeindruckt über die Vorstellungen des BVB in dieser Saison. „Mit dieser Punkteausbeute wären sie vor ein paar Jahren definitiv auf Meisterkurs gewesen, das ist stark. Für mich spielen sie eine gefühlte Meistersaison. Jedoch gibt es eine Mannschaft, die noch mehr Zähler verbucht. Daher liegt es einzig an Bayern. Wenn die Münchner es schaffen, das Niveau zu halten, wird es für alle Mannschaften schwierig. Der BVB muss auf eine Schwäche-Phase des Rekordmeisters hoffen“, stellte Bobic fest. Spannender geht es im Kampf um die Torjägerkrone zwischen Bayerns Robert Lewandowski und Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang zu. „Aktuell sehe ich leichte Vorteile für den Dortmunder, weil die Münchner in den Englischen Wochen aufgrund der höheren Belastung mit der Champions League sicherlich rotieren werden. Ich freue mich auf ein klasse Duell“, meinte der ehemalige Bundesliga-Torjäger.

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