2. Bundesliga

Bournout: Lewandowski hört bei Union auf

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München – Sascha Lewandowski ist nicht mehr Trainer des 1. FC Union Berlin. Beim 44-Jährigen wurde ein akutes Erschöpfungssyndrom diagnostiziert. Der Verein löste den Vertrag mit dem Coach auf, der sich nun erholen soll.

Ärzte raten zu längerer Auszeit

Sascha Lewandowski wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf die Trainerbank des 1. FC Union Berlin zurückkehren. Seit dem 22. Februar 2016 ist der 44-Jährige krankgeschrieben, zunächst ging man von einer dreiwöchigen Pause aus. Doch beim gebürtigen Dortmunder wurde ein akutes Erschöpfungssyndrom („Burnout-Syndrom“) festgestellt, das funktionelle Herzbeschwerden verursacht. Seine Ärzte sahen eine längere Pause mit kompletter beruflicher Entlastung als unumgänglich für eine Genesung an.

„Alle bei Union wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung“

Der 1. FC Union Berlin und Sascha Lewandowski haben deshalb gemeinsam entschieden, den Vertrag des Trainers vorzeitig aufzulösen. „Wir sind sehr traurig über das plötzliche und unerwartete Ende unserer Zusammenarbeit. Die Gesundheit des Menschen Sascha Lewandowski ist wichtiger als die Fortsetzung seiner Arbeit als Trainer bei uns. Wir alle hier bei Union wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung und hoffen, dass wir uns irgendwann unter besseren Vorzeichen einmal wiedersehen“, bedauerte Geschäftsführer Lutz Munack den Abschied von Sascha Lewandowski.

Beschwerden durch Pause nicht verringert

„Ich hatte gehofft, dass eine kurze Pause reichen könnte, die Beschwerden deutlich zu verringern. Dies war aber leider überhaupt nicht der Fall. Neben den gesundheitlichen Risiken muss ich auch akzeptieren, dass ich aktuell einfach nicht annähernd die Power habe, mit so viel Energie zu arbeiten, wie ich es als Cheftrainer gewohnt bin und wie die Mannschaft es verdient“, sagte Lewandowski. Bis zum Saisonende wird Co-Trainer André Hofschneider bei den Berlinern übernehmen.

Über Carsten Ruge

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