Bundesliga

Breitenreiter: „Dortmund ist ein positives Beispiel“

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München – Seit einem halben Jahr ist Andre Breitenreiter Trainer beim FC Schalke 04. Im zweiten Teil des Interviews mit der Bild-Zeitung lobt der Schalke-Coach überraschend deutliche den Rivalen: „Wir wollen eine Mannschaft mit jungen Spielern, unterstützt von einigen gestandenen Profis, entwickeln, die in zwei bis drei Jahren um Titel spielt. Das muss das Ziel sein, wenn man die Möglichkeiten wie Schalke 04 hat. Aber dafür braucht man Geduld – Dortmund ist da ein positives Beispiel.“

Breitenreiter fordert Geduld

Durch die Rivalität der beiden Vereine aus dem Ruhrpott kommt es nicht oft vor, dass untereinander ein Lob ausgesprochen wird. Und Breitenreiter legte noch nach: „Sie hatten einige magere Jahre, bis sie sich die Zeit genommen haben, kontinuierlich mit einem Trainer etwas aufzubauen – und spielen seitdem fast nur noch oben mit“, sagte der 42-jährige in der Bild-Zeitung und ergänzte: „Man muss die Geduld haben, um einen erfolgshungrigen Kader aufzubauen. Deswegen wollen wir ja auch die größtmögliche Qualität im Kader halten. Auch wenn uns bewusst ist, dass der Verein Entscheidungen prüfen muss, wenn wir Spieler so gut entwickeln, dass sie für viel Geld umworben werden.“

In eine ähnliche Richtung hatte im Dezember Schalke-Keeper Fährmann geworben:

Vertrag bis 2017

Breitenreiter ließ seine eigene Zukunft noch offen. Mit Blick auf seine Vertragslaufzeit bis 2017 ist der gebürtige Langenhagener sehr entspannt: „Wir beschränken uns jetzt erst mal auf das Sportliche. Da wollen wir die nächsten Schritte machen und wenn wir dann erfolgreich sind, kommt die Zeit, in der man sich über andere Dinge Gedanken machen kann.“ Breitenreiter legte nach: „Der Verein erkennt ja gute Arbeit an. Und ich arbeite sehr akribisch und erfolgsorientiert. Ich fordere viel ein und treffe auch mal harte Entscheidungen – aber alles zum Wohle des Klubs.“

Spiel gegen Bremen am Sonntag

Am Sonntag startet Schalke 04 in die Rückrunde. Gegner ist der SV Werder Bremen, die im Hinspiel bereits 3:0 besiegt wurden. Für einen erneuten Sieg hat Breitenreiter klare Vorstellungen, wie Schalke gewinnen wird: „Wir dürfen nicht mehr nur lieb sein, sondern brauchen Konsequenz vor dem Tor. Aber ich bin sicher, dass die gegen Bremen da sein wird.“

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