Bundesliga

Bruchhagen glaubt an Veh-Verbleib

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München – Mit der Rückkehr von Trainer Armin Veh sollte es bei Eintracht Frankfurt wieder aufwärts gehen. Bislang läuft die Bundesliga-Saison aber genau andersherum. Nach der bitteren 0:1-Pleite im Derby gegen Darmstadt stecken die Hessen im Tabellenkeller fest. Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen, für den es die letzte Spielzeit bei der Eintracht ist, hat sich in der Sport-Bild zur aktuellen Misere geäußert.

Die Mannschaft sei „verunsichert“, so der 67-Jährige. „Wir dürfen uns nicht in die Tasche lügen. Wir sind in einer prekären Situation“, stellt Bruchhagen klar. Er sieht deshalb in der Winterpause Handlungsbedarf. „Wir werden die Situation analysieren und uns verstärken“, verkündet Bruchhagen. Im Fokus sollen dabei ein linker Mittelfeldspieler sowie ein rechter Verteidiger stehen. Doch das alleine wird kaum reichen. „Die Spieler, die wir haben, müssen auf dem Platz eine bessere Leistung bringen. Vor allem die gestandenen Spieler“, fordert der Vorstandsboss. Besonders Torjäger Alex Meier und Stefan Aigner spielen seit Wochen unter Form.

„Keine Trainerdiskussion“

Gerade zu Hause läuft es bei den Frankfurtern nicht mehr. Es gab bislang erst einen Heimsieg (6:2 gegen Köln), und der datiert aus der Anfangsphase der Saison, als es noch besser lief für die SG. Zweifel an Trainer Veh hat Bruchhagen deshalb aber nicht. „Für mich gibt es keine Trainerdiskussion. Armin hat unser Vertrauen. Ich bin überzeugt davon, dass er bleibt“, so der Vorstandsvorsitzende. Im vergangenen Jahr hatte Veh in einer ähnlichen Situation beim VfB Stuttgart völlig überraschend von sich aus hingeschmissen.

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