Champions League

Champions League: Stimmen zu den Spielen

am

München – Die wichtigsten Stimmen zu den Champions-League-Achtelfinalspielen vom Dienstagabend.

Die Stimmen zum Spiel Juventus Turin gegen KAA Gent:

Pep Guardiola (Trainer Bayern München bei Sky)…:

… zum Spiel: „Ich bin mit der Leistung zufrieden. Wir haben nicht
nur 60 sondern 90 Minuten wahnsinnig gut gespielt. Aber das ist
Fußball, wir müssen das Spiel und nicht nur das Ergebnis analysieren.
Natürlich ist es besser zu gewinnen, aber wir dürfen nicht vergessen,
dass Juve italienischer Meister ist und im Champions-League-Finale
stand. Ich muss meiner Mannschaft ein großes taktisches Kompliment
machen. Natürlich wollten wir gewinnen, aber das ist Fußball.“

… zu Joshua Kimmich: „Seine Leistung war perfekt.“

… zur Ausgangslage: „Es wird sehr schwer. Es ist
eine italienische Mannschaft, die eine große Mentalität hat und auf
den richtigen Moment wartet. Natürlich kämpfen wir in drei Wochen um
den Einzug ins Viertelfinale.“

… zu den taktischen Unterschieden zwischen Juventus und Bayern: „Wir Trainer
haben der Welt heute mit großer Intensität und Charakter unsere
Spielweise gezeigt. Juventus Turin mag die Verteidigung im kleinen Raum
und den Angriff im großen Raum. Ich mag dagegen die Verteidigung im
großen Raum und den Angriff im kleinen Raum. Das ist der
Unterschied.“

Philipp Lahm (Bayern München bei Sky): „Es war ein gutes Spiel und die
Zuschauer haben heute einiges gesehen. Schön, dass die Champions League
wieder begonnen hat. Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt.
Natürlich wollten wir das Spiel nach der 2:0-Führung gewinnen. Aber
mit dem 2:2 können wir leben, das ist eine gute Ausgangslage. Insgesamt
war es eine gute Leistung von uns.“

Arjen Robben (Bayern München bei Sky)…

… zum Spiel: „In der Kabine war schon ein bisschen Enttäuschung da.
Wenn man 2:0 führt gegen so einen Gegner, dann muss man das zumachen.
Das 2:2 darf dann nicht passieren. Wir haben das Spiel dominiert und
kontrolliert. Man darf dann nicht ein Prozent nachlassen, dann müssen
wir eiskalt und ruhig bleiben. Vor allem in der Defensive müssen wir da
die Kontrolle behalten.“

… zu seinem Tor: „Man muss die Tore für die richtigen Momente
bewahren. Wenn du die Chance bekommst, dann musst du sie nutzen. Dann
musst du eiskalt und fokussiert sein.“

… über Joshua Kimmich: „Ich habe Josh sofort nach dem
Spiel gesagt, dass er seinen Job für die Mannschaft super gut macht.
Bei seinem Alter kann man nur Respekt haben und positiv sein.“

… zum Rückspiel: „Die Ausgangslage ist gut und wir müssen mit sehr
viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Aber Juve bleibt immer
gefährlich, da müssen wir aufpassen. Wir spielen in der Allianz-Arena
und müssen das Spiel mit viel Herz, Leidenschaft und Kopf angehen. Wir
müssen das Spiel gewinnen und nicht auf ein Unentschieden spielen, das
ist nicht unsere Art und Weise. Einfach so wie die ersten 60 Minuten,
dann aber 30 Minuten länger!“

Sami Khedira (Juventus Turin bei Sky)…:

… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir nur verteidigt. Dann
haben wir eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt und sind phänomenal
zurückgekommen. Nach dem 0:2 sind wir natürlich jetzt zufrieden. Das
war eine großartige Leistung der Mannschaft.“

… zum Rückspiel: „Wir müssen das Rückspiel gewinnen, um
weiterzukommen. Das ist Champions League, das sind K.o.-Spiele. Dafür
lebt man. Es ist alles möglich, aber wir wissen auch, dass es
unheimlich schwer wird.“

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach bei Sky): „Turin war in den ersten 60
Minuten viel zu passiv. Das wirkte ein bisschen blutleer. Es waren kein
Biss und keine Aggressivität in den Zweikämpfen da. Nach dem
Anschlusstreffer haben sie es dann deutlich besser gemacht.“

Franz Beckenbauer (Skyexperte) …

…zum Spiel des FC Bayern München: „Wenn man 2:0 führt, das Spiel in der
Hand hat und es dann aus der Hand gibt, dann ist man enttäuscht.
Juventus hat das dankbar angenommen und zugeschlagen.“

… zum Handspiel von Arturo Vidal: „Er kann ihn
auf jeden Fall geben. Der Schiedsrichter hatte eine gute Position und
hätte ihn geben können. Gott sei Dank hat er es nicht getan.“

… zu Robert Lewandowski: „Lewandowski ist ein Spieler, der überall
spielen und sich an jede Spielweise anpassen kann. Mittlerweile ist er
einer der besten Stürmer der Welt.“

… zu einer möglichen Rückkehr von Dr. Müller-Wohlfahrt: „„Er ist meiner Einschätzung nach der Beste. Ich
würde es mir sehr wünschen. Aber ich weiß es nicht und werde mich da
auch mit Sicherheit nicht einmischen.“

Die Stimmen zum Spiel FC Arsenal gegen FC Barcelona:

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach bei Sky)…:

… zu Arsene Wenger: „Es spricht für einen
Verein, wenn man so eine Kontinuität hat. Das ist sehr wichtig und es
war über viele Jahre eine sehr erfolgreiche Arbeit. Aber es spricht
auch für die hohe Qualität des Trainers. Es ist schwierig, weil alles
sich im Laufe einer Zeit immer mal wieder abnutzt. Man muss immer wieder
neue Reizpunkte setzen und es ist eine Kunst, den Kader immer wieder neu
zusammenzustellen. Das hat er sehr gut hinbekommen.“

Arsene Wenger (Trainer FC Arsenal London bei Sky): „Gerade als es aussah, als würden wir das Spiel dominieren, kassieren wir das Tor. Genauso naiv wie gegen Monaco in der vergangenen Saison – und das ist frustrierend. Als es so aussah, als könnten wir das Spiel gewinnen, haben wir es hergeschenkt. Sie können dich immer zerstören, wenn du denkst, dass du obenauf bist. Sie sind besser als wir, das ist keine Schande. Sie sind Europas Champions – und das ist kein Zufall. Realistisch betrachtet wird es sehr, sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich. Wir müssen dorthin fahren und kämpfen. Wir hatten die Chancen, aber haben kein Tor geschossen.“

Luis Enrique (Trainer FC Barcelona bei uefa.com): „Heute Abend war ich einfach vom Anpfiff weg rundum zufrieden. Wir haben die Tore großartig herausgespielt, wir hatten viel Ballbesitz. Arsenal hat mit Mann und Maus verteidigt, trotzdem haben wir sie in Schwierigkeiten gebracht. In der zweiten Hälfte haben sie ein bisschen höher gespielt, aber wir haben sie immer wieder im Spielaufbau gestört und so das Spiel zu unseren Gunsten entschieden.“

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