Schade spottet über van Gaal

München – Bayer Leverkusens Neuzugang Chicharito erzielte im ersten halben Jahr in 22 Pflichtspielen für die Werkself satte 19 Tore. Der Mexikaner hat auf Anhieb alle Erwartungen übertroffen. So sehr, dass sich Bayers Geschäftsführer Michael Schade einen Seitenhieb in Richtung seines Ex-Vereins Manchester United nicht verkneifen kann. 

Chicharito spielte für Real Madrid und Manchester United, bevor er zu Bayer Leverkusen wechselte. (Foto: Paolo Bruno / Getty Images)
Chicharito spielte für Real Madrid und Manchester United, bevor er zu Bayer Leverkusen wechselte. (Foto: Paolo Bruno / Getty Images)

Van Gaal hatte keine Verwendung für den Mexikaner

Beim englischen Rekordmeister hatte Trainer Louis van Gaal keine Verwendung für Chicharito. „Herr van Gaal hat offenbar nicht gewusst, dass Chicharito ein guter Spieler ist“, sagte Schade gegenüber Goal. „Das habe ich in den englischen Zeitungen gelesen. Sie kritisieren seinen früheren Coach, Louis van Gaal, sehr stark, da er nicht erkannt hat, was für ein Talent er hat. Um ehrlich zu sein, bräuchte Manchester derzeit einen Stürmer wie ihn. Aber wir sind sehr glücklich, ihn zu haben“, führte Bayers Geschäftsführer aus.

Neue Marketing-Erfolge durch Chicharito

Bayer Leverkusen schnappte im Sommer zu und verpflichtete den mexikanischen Stürmer für 12 Millionen Euro. Die Investition hat sich in jeder Hinsicht gelohnt: „Er hat beinahe in jedem Spiel getroffen. Er ist sehr erfolgreich und sehr beliebt. So haben wir die ideale Kombination zwischen Erfolg auf dem Platz und Erfolg für Aktivitäten im Bereich Merchandising und Marketing“, so Michael Schade.

Chicharito weckt Begehrlichkeiten

Derzeit verbringen die Rheinländer ihr Trainingslager in Orlando. Zu den bisherigen Trainingseinheiten und Testspielen strömten viele mexikanische Fans. Die Popularität des Torjägers möchte Bayer Leverkusen nutzen um weltweit und insbesondere in Nordamerika das Profil des Vereins zu schärfen. Die starke Trefferquote von Chicharito sorgt aber auch dafür, dass mehrere Topklubs ihr Interesse an Mexikaner bekunden. Auf die Frage ob ein Verkauf denkbar wäre, antwortete Michael Schade klar und deutlich: „Absolut nicht.“.

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