China forciert Nachwuchsschulung

Chinas Regierung forciert ihre Pläne zum Aufstieg des Riesenreiches zu einer Fußball-Großmacht.

Xi Jinping hat hohe Ziele im chinesischen Fußball (Photo by AFP/SID/)
Xi Jinping hat hohe Ziele im chinesischen Fußball (Photo by AFP/SID/)

Chinas Regierung forciert ihre Pläne zum Aufstieg des Riesenreiches zu einer Fußball-Großmacht. Bis Ende 2017 und damit drei Jahre früher als vorgegeben soll landesweit die Zahl der Fußball-Akademien für Kinder und Jugendliche an Schulen um gut 50 Prozent auf 20.000 Einrichtungen anwachsen. Einen entsprechenden Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichte die Regierung auf ihrer Homepage.

Derzeit existieren im Reich der Mitte Xinhua zufolge exakt 13.381 Fußball-Akademien. Das für 2025 ausgegebene Ziel von 50.000 Fußball-Schulen ist bislang nicht korrigiert worden.

Staatschef Xi Jinping hatte vor zwei Jahren erklärt, dass sein Land eines Tages WM-Gastgeber sein und auch den WM-Titel gewinnen soll. Bis 2050 ist für die Nationalmannschaft außerdem der Aufstieg in den Kreis der führenden Fußball-Nationen vorgesehen.

Chinas Profi-Fußball hatte in den vergangenen Wochen wieder einmal mehr durch astronomische Ablöse- und Gehaltszahlungen als durch sportliche Erfolge für Aufsehen gesorgt. Die Nationalmannschaft muss in der Qualifikation zur WM-Endrunde 2018 in Russland trotz der Verpflichtung von Italiens Weltmeister-Macher Marcello Lippi das Aus fürchten.

Auch mit Blick auf diese Konstellation hatte kürzlich ein Regierungsvertreter angekündigt, dass die Vereine der einheimischen Super League künftig Obergrenzen für Ablösen und Gehälter zu beachten und verstärkt in die Nachwuchsförderung zu investieren hätten.

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