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Gladbach: 15 Millionen Euro für Christensen?

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München – Andreas Christensen ist bei Borussia Mönchengladbach zusammen mit Mahmoud Dahoud der Gewinner der Saison. Die Gladbacher würden den 19-Jährigen Dänen, dessen Leihvertrag noch bis Sommer 2017, gerne fest verpflichten. Nach Sport-Bild-Informationen ist der Verein bereit, 15 Millionen Euro an den FC Chelsea zu zahlen.

Leistungsträger Christensen

Andreas Christensen hat sich bei Borussia Mönchengladbach zu einer unersetzlichen Stütze in der Abwehr entwickelt. Der 19-Jährige besticht durch einen guten Spielaufbau und einen tollen Schnitt von 65 Prozent gewonnenen Zweikämpfen. Die Verantwortlichen des FC Chelsea beobachten die Entwicklung des Dänen ganz genau und erkundigen sich regelmäßig bei den Gladbachern. Die Blues würden den Verteidiger, der in London einen Vertrag bis 2020 besitzt, gerne als Nachfolger von John Terry aufbauen. Die Borussia wird einer frühzeitigen Rückkehr allerdings nicht zustimmen. Chelsea müsste somit eine Ablöse für einen Akteur, der eigentlich ihnen gehört, entrichten.

Christensen offen für Gespräche

Soweit denkt Sportdirektor Max Eberl noch nicht. Er sagte zu Sport-Bild: „„Erst mal sind wir froh, dass wir so ein großes Talent für zwei Jahre an uns gebunden haben.“ Trainer Andre Schubert ging noch einen Schritt weiter: „Ich würde es sehr begrüßen, wenn er lange bei uns bleiben würde. Er ist ein super Innenverteidiger und einfach ein guter Fußballer.“ Christensen selbst zeigt sich offen für Gespräche. Das große Abwehrtalent genießt die Zeit in der Bundesliga und macht den Gladbachern Mut: „Es nützt nichts, zu Chelsea zurückzugehen, wenn ich dort dann nicht spiele. Ich fühle mich wohl in Gladbach und kann mir durchaus vorstellen zu bleiben. Aber es ist momentan alles völlig offen.“

15 Mio Euro für Christensen?

Die Borussia wäre bereit, 15 Millionen Euro in Richtung Insel fließen zu lassen. Eberl konnte schon einmal bei Chelsea zuschlagen und Thorgan Hazard, der zunächst ausgeliehen war, für acht Millionen Euro fest verpflichten. Gelingt einem der cleversten Einkäufer der Bundesliga der nächste große Coup?

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