Interview am Morgen

Wörns: „Ich bin nicht der Co-Trainer-Typ“

am

München – Ob Thierry Henry, Patrick Kluivert oder Filippo Inzaghi: Christian Wörns hat gegen nahezu alle Top-Stürmer der Fußballwelt in den 1990er und 2000er Jahre gespielt und ist in den Zweikämpfen regelmäßig als Sieger hervorgegangen. Als torgefährlicher Verteidiger (27 Treffer) galt Wörns selbst als Star und war ein echter Dauerbrenner im Oberhaus: Mit 469 Einsätzen liegt er bis heute auf Rang 18 der Rekord-Spieler in der Bundesliga. Auch in der deutschen Nationalmannschaft zählte Wörns zu den Stammkräften und absolvierte 66 Länderspiele. Die Kapitänsbinde trug er über Jahre hinweg bei Borussia Dortmund – und auch beim DFB-Team war Wörns zeitweise Spielführer.

fussball.news: Wussten Sie denn als Spieler schon, dass Sie nach Ihrer Karriere Trainer werden möchten?

Wörns: Nein. Ich wusste nur, dass ich erst mal ein bisschen Abstand gewinnen möchte und für ein Jahr Pause mache. Danach bin ich beim Hombrucher SV, wo meine Söhne spielten, als Trainer reingerutscht. Dadurch habe ich schnell gemerkt, dass das etwas für mich sein kann, denn es macht mir viel Spaß, meine Erfahrungen weiter zu geben.

fussball.news: In der Zwischenzeit haben Sie auch schon einige Stationen im Juniorenbereich absolviert. In Unterhaching waren Sie zudem als Co-Trainer auch im Seniorenbereich aktiv. Zum Abschluss: Wie wollen Sie sich zukünftig positionieren?

Wörns: Ich glaube, dass ich nicht so der Co-Trainer-Typ bin. Das habe ich daran gemerkt, dass ich als Trainer meiner Nachwuchsmannschaften mehr aufgegangen bin. Konkrete Trainer-Ziele für die Zukunft verfolge ich aber nicht, weil man im Fußball nichts planen kann.

 

Über Marcel Pramschüfer

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.