Italiens Nationaltrainer Conte rechnet mit Medien ab

München – Italien Trainer Antonio Conte holte nach dem Ausscheiden seines Teams gegen Deutschland zur großen Medienschelte aus und ließ sich die Tür für ein Comeback offen.

during the UEFA EURO 2016 quarter final match between Germany and Italy at Stade Matmut Atlantique on July 2, 2016 in Bordeaux, France.
Das Spiel gegen Deutschland war für Antonio Conte das vorerst letzte als Nationaltrainer Italiens. (Foto: Claudio Villa/Getty Images)

Nach seinem letzten Spiel als italienischer Nationaltrainer rechnete Antonio Conte mit den Medien abgerechnet. „Manche wollten jede Chance nutzen, Zwietracht zu säen oder Aufmerksamkeit im Fernsehen zu erhaschen“, sagte der Coach, der zum FC Chelsea wechseln wird. „Ich habe mich wirklich niemals unterstützt gefühlt. Von niemandem“, erklärt der 46-Jährige: „Okay, der Präsident des Verbandes stand immer auf meiner Seite. Die Presse aber nicht.“

Lob für die Spieler

Er hätte durchaus gerne weiter als Nationaltrainer gearbeitet, aber aufgrund einiger Umstände habe er sich schon vor dem Turnier entschieden, aufzuhören, erklärte er weiter. Die Spieler dagegen, versicherte Conte, „haben einen festen Platz in meinem Herzen. Es waren zwei wundervolle Jahre, die in den vergangenen acht Wochen ihren Höhepunkt erlebt haben. Es ist nur schade, dass es so bitter zu Ende geht.“

Conte lässt sich eine Rückkehr offen

„Im Elfmeterschießen gegen Deutschland zu verlieren, das schmerzt“, sagte Conte in Bordeaux: „Aber ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Für mich waren diese zwei Jahre eine unglaubliche Erfahrung. Die Nationalelf hat den Respekt der Gegner verdient.“ Er kündigte indirekt sein Comeback an. „Es ist kein Adieu, sondern ein auf Wiedersehen“, sagte der Coach.

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