Dardai besitzt Final-Prämie

München – Pal Dardai träumt davon, mit Hertha BSC das Pokal-Finale in Berlin zu erreichen. „Das Finale in Berlin hat für mich eigentlich eine bessere Atmosphäre als das Champions-League-Finale“, schwärmte der Ungar im Interview mit der Bild-Zeitung.

Hertha's Hungarian head coach Pal Dardai looks on ahead the German first division Bundesliga football match Eintracht Frankfurt vs Hertha Berlin in Frankfurt am Main, central Germany, on September 27, 2015. AFP PHOTO / DANIEL ROLAND RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)
Pal Dardai hat Hertha BSC vergangene Saison vor dem Abstieg gerettet.        Foto: DANIEL ROLAND / AFP / Getty Images

Keine Nicht-Abstiegsprämie festgelegt

Nichts will der Trainer der Berliner unversucht lassen, mit seinem Team bis ins Finale vorzustoßen. Tritt dieser Fall ein, dann erhält aber auch Dardai eine Belohnung. „Ich habe keine Punkt- oder Nichtabstiegsprämie, aber bestimmte Zielprämien – für das Erreichen des Pokalfinals zum Beispiel“, verriet Dardai in dem Interview. Nach dem Bundesligaspiel in Darmstadt steht am kommenden Mittwoch das Achtelfinale bei Zweitligist 1. FC Nürnberg an. Dort will die Hertha einen weiteren Schritt Richtung Pokal-Finale machen.

Nur die 2. Mannschaft spielte das Finale in Berlin

Kurios: Noch nie konnte die Hertha den Pokal gewinnen, drei Mal stand ein Team der Berliner im Finale. Doch 1977 und 1979 fand das Finale nicht im Olympiastadion statt, 1993 erreichte die zweite Mannschaft der Hertha das Endspiel, unterlag aber Bayer 04 Leverkusen.

Als Kind träumte er vom FC Bayern

Darüber hinaus verriet der Ungar, was einst sein Traum als Kind war: für Bayern München zu spielen. Der Grund: „Alle vier Jahre durften wir nach Deutschland, weil ich eine Tante in Bayern hatte. Es war eine andere Welt. Alles sauber, große Häuser, Haribo. Als Dreijähriger zeigte mir mein Vater das Olympiastadion in München. Da sagte ich: ,Ich will hier spielen!‘“

Als Profi lehnte er ein Angebot der Münchner ab

1999 bekam Dardai tatsächlich das Angebot aus München, der Mittelfeld-Akteur lehnte jedoch einen Wechsel ab und blieb der Hertha treu. Bereut hat der 39-Jährige es nicht, auch wenn ihm damals die Entscheidung schwer gefallen war. Dardai betonte: „Es war so schwer für mich, das Angebot 1999 abzulehnen, weil es als kleiner Junge mein Traum war. Am Ende blieb ich in Berlin und habe damit alles richtig gemacht.“

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