Der Frust von Kevin Kuranyi

München – Im Sommer wechselte Kevin Kuranyi mit großen Hoffnungen von Dynamo Moskau zur TSG Hoffenheim. In der Hinrunde gelang dem Mittelstürmer sowohl in der Bundesliga als auch im DFB Pokal kein Tor. Sein Comeback in Deutschland hat sich der ehemalige Nationalspieler anders vorgestellt. 

Kevin Kuraanyi ist mit seiner persönlichen Bilanz unzufrieden. (Foto: Daniel Kopatsch/Getty Images)
Kevin Kuranyi ist mit seiner persönlichen Bilanz unzufrieden. (Foto: Daniel Kopatsch/Getty Images)

Neue Situation für Kuranyi

Daher sitzt der Frust des 33-Jährigen tief. „Das ist eine neue Situation für mich. Glauben Sie mir, das kotzt mich richtig an. Ich hätte es mir anders gewünscht“, sagte Kuranyi der Zeitung Die Welt. Die Hintergründe seiner mageren Bilanz sieht der Stürmer in der Sommer-Vorbereitung: „Ich wäre gerne fitter in die Saison eingestiegen, wäre gerne schon zum Beginn der Vorbereitung bei der Mannschaft gewesen, aber bin ja erst nach dem Trainingslager zum Team gestoßen.“

Kuranyi glaubt an sich

Beim Rückrundenauftakt gegen Bayer Leverkusen nominierte ihn Trainer Huub Stevens nicht für den Kader. Dennoch glaubt Kuranyi nach wie vor an seine Bundesliga-Tauglichkeit: „Davon bin ich überzeugt. Wenn ich in eine Mannschaft gekommen wäre, die sich schon länger kennt und in einem Lauf ist, dann wäre es einfacher gewesen.“

Kuranyi und der Abstiegskampf

Derzeit stehen die Kraichgauer auf dem vorletzten Tabellenplatz. Kevin Kuranyi ist sich sicher, dass er am Ende der Saison nicht absteigt: „Die Mannschaft hat kapiert, dass sie um jeden Punkt kämpfen und immer 100 Prozent geben muss. Daher werden wir am Ende der Saison auch nicht absteigen.“ Seine Erfahrung möchte er im Abstiegskampf einbringen: „Mit meinen 33 Jahren versuche ich, im Training voran zu gehen und den jungen Spielern zu zeigen, dass es jeden Tag ein Kampf sein wird.“

Alle Interviews im Überblick finden Sie mit einem Klick hier.

Werden Sie Fan von fussball.news. Hier geht es zum facebook-Auftritt.

Werden Sie Fan von fussball.news. Hier geht es zum twitter-Auftritt.

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit