Deswegen erhöht Eintracht Frankfurt die Dauerkartenpreise

München – Fans von Eintracht Frankfurt müssen in der kommenden Spielzeit mehr Geld für einen regelmäßigen Stadionbesuch ausgeben. Axel Hellmann erklärte gegenüber der Bild die Gründe.

Axel Hellmann (links) will sich in Sachen Ticketpreisen an anderen Bundesligisten orientieren. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Nachfrage bestimmt die Preise

125 Euro statt wie bislang 104 Euro, das erscheint als stolzer Preis für eine Stehplatzdauerkarte in der Arena am Stadtwald. Doch nicht nur Stehplatzdauerkarten werden teurer, auch in anderen Bereichen gibt es Erhöhungen. Eintracht-Marketing-Vorstand Axel Hellmann erklärte die höheren Preise gegenüber der Bild: „Wir hatten seit vier Jahren Preisstabilität bei den Dauerkarten. Und wir haben in der Vergangenheit vor allem bei den Stehplätzen sehr große Rabatte eingeräumt, uns jetzt mehr am Gesamtbild der Bundesliga orientiert.“ Zudem folgt die Eintracht bei den Stehplätzen der Logik von Angebot und Nachfrage: „Zudem haben wir die Stehplätze betreffend eine sehr hohe Nachfrage“, so Hellmann.

Preiserhöhung unabhängig von Geldstrafen

Spekulationen wonach die Preiserhöhung in Verbindung stünde mit den Geldstrafen, die Eintracht Frankfurt wegen Verfehlungen ihrer Fans in der aktuellen Spielzeit zahlen musste, dementierte der 45-Jährige: „Nein, es geht alleine um eine Preisanpassung.“ Gestern wurde Eintracht Frankfurt zu einer Zahlung von dreizehntausend Euro verurteilt, weil beim Pokalspiel der Frankfurter in Hannover Pyrotechnik im Gästeblock abgebrannt wurde, außerdem wurde ein Feuerzeugwurf beim Bundesligaspiel gegen den FC Ingolstadt geahndet.

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