DFB-Elf nutzte sie schon: Hertha will mit SAP-App durchstarten

Im Sommer 2014 erfolgte durch den Fußball-Weltmeistertitel das verspätete Sommermärchen. Die DFB-Elf nutzte seinerzeit den Prototypen einer App, die sich jetzt auch Bundesligist Hertha BSC zunutze machen will.

Peter Pekarik (l.) und Trainer Pal Dardai 8r.) wollen auch technisch innovativ in den Europacup stürmen. Foto: Annegret Hilse/Bongarts/Getty Images

Hertha will mit App durchstarten

Die Hauptstadt Berlin ist für revolutionäre Entwicklungen bekannt. Auch der dort angesiedelte Bundesligaklub Hertha BSC will mit einer innovativen Maßnahme weiterhin auf der Erfolgsspur bleiben. Laut einem Bericht der Bild setzt der Tabellen-Dritte in Zukunft auf die Software „SAP Sports One“, die der deutschen Nationalmannschaft im Sommer 2014 zum WM-Titel verhalf. Zur damaligen Zeit testete die Nationalelf den Prototypen der Software, die als App auf dem Smartphone oder Tablet alle relevanten Informationen über den jeweiligen Genger oder das eigene Team liefert.

Berlin arbeitet seit 2015 am Projekt

Die Maßnahme, künftig mit dieser App zu arbeiten, beschäftigt die Verantwortlichen um Sportchef Michael Preetz schon seit 2015. „Diese Technik von SAP nutzt die Nationalelf. Das soll auch eine weitere Hilfe für uns sein. Die Profis heute sind gläsern, alles ist transparent“, sagte Preetz seinerzeit. „Es hilft den Spielern, zeigt Stärken und weist auf Defizite hin. Ziel ist, alle Daten zu haben – für die Steuerung und den Erfolg.“

Weiterentwickelte Version

Die jetzige Version wurde vom Hersteller SAP sowie den Hertha-Mitarbeitern Sven Kretschmer (Chefscout) und Henrik Kuchno (Fitness-Trainer) auf die individuellen Bedürfnisse des zweimaligen Deutschen Meisters angepasst. Die App liefert Informationen in den Bereichen Fitness, Scouting, Datenanalyse und Leistungsdiagnostik – alle Daten sind auf einer sogenannten Cloud gespeichert. Somit sind in Zukunft der Trainerstab, alle Spieler, der Manager sowie die medizinische Abteilung miteinander vernetzt. Das wäre dann schon mal Champions-League-reif, oder?

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