Bundesliga

DFL will Videobeweis testen

am

München – Die Schiedsrichter stehen bei strittigen Entscheidungen immer wieder im Fokus. Seit Jahren wird über einen Videobeweis als Hilfe für die Referees diskutiert. Nun hat die Deutsche Fußball Liga angekündigt, sich um eine Testphase zu bewerben.

Entscheidung fällt am 5. März

Bei kritischen Szenen wird immer wieder ein Videobeweis im Fußball gefordert. Nun gehen DFL und DFB einen ersten Schritt, um diesen in der Bundesliga einsetzen zu können. Gemeinsam mit dem DFB wird sich die Deutsche Fußball Liga bei der FIFA um die Teilnahme an der Testphase für den Videobeweis bewerben, falls der International Football Association Board (IFAB) des Weltverbandes anlässlich seiner nächsten Jahresversammlung am 5. März 2016 in Cardiff (Wales) diesbezüglich seine Zustimmung gibt, schreibt die DFL auf ihrer Homepage.

Video-Referee kein „Oberschiedsrichter“

Der Vorstand des Ligaverbandes beschloss dies auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt einstimmig. Unter den genannten Voraussetzungen ist eine zweijährige Testphase bei Spielen der Bundesliga geplant. Der Video Assistent Referee (VAR) soll dabei kein „Oberschiedsrichter“ sein, sondern den unverändert vollständig mit der Spielleitung betrauten Unparteiischen als weiterer Assistent in dessen Team vor offensichtlichen Fehlentscheidungen bewahren.

Finanzierung noch offen

Für einen Testlauf müssten aber noch wichtige Details geklärt werden, schreibt die DFL. So müsse man über die Kosten sprechen und die möglichen Video-Referees intensiv schulen, bevor die Technik zum Einsatz kommen kann.

Über Carsten Ruge

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.