Bundesliga

Didavi: „Ich will mir einfach keinen Druck machen“

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München – Einige hatten den VfB Stuttgart schon abgeschrieben. Doch mit sieben Spielen in Serie ohne Niederlage konnten die Schwaben die Abstiegsränge verlassen und auf den zwölften Platz in der Tabelle klettern. Erheblichen Anteil daran hat auch Daniel Didavi.

„Es ist wirklich noch nichts entschieden“

Mit einer furiosen Serie hat sich der VfB Stuttgart zurück ins Mittelfeld der Tabelle gespielt. Einer der Hauptprotagonisten ist die Nummer zehn des VfB, Daniel Didavi. Dessen Zukunft ist weiterhin ungewiss. Bereits im vergangenen Jahr wurde Didavi mit Bayer 04 Leverkusen in Kontakt gebracht. Für ihn steht allerdings noch nichts fest: „Solange ich mich noch nicht entschieden habe, wird es weiter Fragen geben. Aber ich will mir einfach keinen Druck machen“, so der Mittelfeldmann zu Sport1.

Er sieht neben des Wechsels auch eine mögliche Vertragsverlängerung. „Es ist wirklich noch nichts entschieden. Wenn es eine Entscheidung gibt, wird sie verkündet werden. Es gibt Argumente für beides. Mehr gibt es dazu im Moment nicht zu sagen“, ergänzte er. Eine mögliche Wut der Fans, falls er wechselt, könne Didavi verstehen. Allerdings müsse diese Wut „im Rahmen“ bleiben, sagte er gegenüber Sport1. Didavis Vertrag läuft am Saisonende aus.

Didavi zur EM?

Die Leistungen der letzten Wochen wecken jedoch nicht nur Begehrlichkeiten anderer Klubs. Der 25-Jährige hat mehrere Jugend-Teams des DFB durchlaufen und macht sich deshalb auch leise Hoffnungen auf die A-Mannschaft. Dennoch weiß er: „Das liegt nicht in meiner Hand. Das ist meine erste Saison, in der ich endlich mal richtig fit bin. Die ist in Ordnung, aber ich habe auch noch viel Luft nach oben, kann noch einige Dinge verbessern“, so der Spielmacher der Stuttgarter und ergänzt: „Wir reden hier immerhin vom Weltmeister, da ist es schwierig, Ansprüche zu stellen. Aber wenn es irgendwann mal klappen sollte, wäre ich natürlich stolz.“

Um in die Nationalmannschaft berufen zu werden, müssen allerdings die Leistungen stimmen und man muss verletzungsfrei bleiben. Zudem ist die Abstiegsgefahr für die Schwaben noch nicht gebannt: „Wir haben jetzt 27 Punkte, aber es gilt nach wie vor ganz klar, nach unten zu schauen und den Abstand zu halten.“ Er selbst sagt, dass man vor kurzem noch quasi abgestiegen war. Die nächsten Spiele müsse man die Serie von sieben ungeschlagenen Spielen bestätigen.

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