Bundesliga

Djourou hat keine Lust auf „Existenzkampf“

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München – Nach dem verpatzten Start ist der Hamburger SV langsam unter Zugzwang. Punkte müssen her. Das findet auch HSV-Kapitän Johan Djourou. Nächste Chance ist am Sonntag im Heimspiel gegen Köln.

Auf eine Erfahrung möchte HSV-Spieler Johan Djourou gerne verzichten: „Ich möchte nicht noch einmal den Existenzkampf wie in den letzten zwei Jahren erleben“, so der Abwehrspieler der Hamburger in der Bild. Der 29-Jährige weiß, das die Uhr geschlagen hat und erwartet das auch von seinen Mitspielern. Der Kapitän wendet sich auch klar an die Mannschaft: „Es ist Zeit für uns aufzuwachen!“ Der Fehlstart mit null Punkten in die Rückserie und ganz besonders das enttäuschende 1:2 beim VfB ärgern ihn masslos. Dennoch ist Djourou positiv gestimmt: „Die Fakten sind klar. Wir haben zu wenig Zähler geholt. In Stuttgart waren wir einfach nicht gut. Aber keine Panik. Nun stehen gegen Köln und Gladbach zwei ganz wichtige Heimspiele an“, so Djourou im Interview mit der Bild.

Erwartungen an Josip Drmic

Von Gladbach ist Stürmer Josip Drmic an die Alster gewechselt. Er soll dem HSV helfen aus der Abstiegszone zu entkommen. Djourou möchte die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen. „Man kann nicht erwarten, dass er in jedem Spiel drei Treffer macht. Drmic hat in der Hinserie nicht viel in Gladbach gespielt. Er braucht Selbstvertrauen für sein Spiel, hat aber eine hohe Qualität.“ Doch er weiß auch, dass der HSV nicht viel Zeit hat. „Wir müssen anfangen zu punkten. Ich möchte nicht noch einmal den Existenzkampf wie in den letzten zwei Jahren erleben.“ Um einen ersten Schritt zu gehen, wären drei Punkte gegen den 1. FC Köln ein guter Anfang.

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