Doch keine 50 Mio. Euro für Sane? – Paredes als „Sechser“ Favorit

München – Bislang hieß es übereinstimmend in Medienberichten, Schalke 04 verlange 50 Millionen Euro Ablöse plus X für Leroy Sane. Nur Favorit Manchester City wollte noch nicht ganz die Summe für den Angreifer von Schalke 04 zahlen. Ein Kompromiss bahnt sich an. Zudem scheint es auch bei der Suche nach einem „Sechser“ eine Wende zu geben.

GELSENKIRCHEN, GERMANY - MAY 07: Leroy Sane of Schalke gets past the tackle from Philipp Max of FC Augsburg during the Bundesliga match between FC Schalke 04 and FC Augsburg held at Veltins-Arena on May 7, 2016 in Gelsenkirchen, Germany. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)
Leroy Sane (l.) wird wohl nicht mehr für Schalke in der Bundesliga spielen. Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

ManCity als Wunschverein von Sane

Es ist der erklärte Wunsch von Leroy Sane, zu Trainer Pep Guardiola und Manchester City zu wechseln. Doch die Citizens haben die geforderten 50 Millionen Euro noch nicht auf den Tisch gelegt – und werden es offenbar auch nicht tun. Laut Bild-Zeitung zeichnet sich ein Kompromiss ab. Schalke-Manager Christian Heidel ist offenbar bereit, eine Ablöse in Ratenzahlung anzunehmen – und die 50 Millionen Euro erst durch Prämiennachzahlungen als Ablöse zu erreichen. Ob die Prämienregelung nun eher an persönliche Leistungsfaktoren von Sane – Tore, Torjägerkanone – oder an die Tabellensituation und mögliche Pokalsiege von ManCity gekoppelt werde, sei noch offen.

Wird Sane unter Wert verkauft?

Somit könnte es eine Interpretationsfrage sein, ob Schalke wirklich 50 Millionen Euro für Sane einnimmt. Ein anderes Beispiel: Der FC Bayern verpflichtete Renato Sanches für einen Grundbetrag von 35 Millionen Euro. Mit allen Prämiennachzahlungen wäre Sanches jedoch 80 Millionen Euro teuer. Manche Medien bezeichnen nun Sanches als 80-Millionen-Einkauf, manche als 35-Millionen-Einkauf. Benfica spricht in der Regel davon, ihn für 80 Millionen Euro abgegeben zu haben, um seine Fans wohl zu beruhigen. Der FC Bayern betont eher die 35-Millionen-Marke, um wohl nichts überhöht darzustellen und den Druck für Sanches zu senken. Ähnliches könnte nun bei Sane geschehen. Sollte der Grundbetrag deutlich unter 50 Millionen Euro liegen, wird Sane dann unter Wert verkauft?

Suche nach „Sechser“ läuft

Schalke will, wie Manager Christian Heidel bei fussball.news angekündigt hatte, bis zum Wochenende auch den „Sechser“ verpflichtet haben. Da offenbar kein erfahrener Wunschspieler auf dem Markt ist, stellt Schalke wohl um und könnte doch einen eher jungen Profi für das Mittelfeld holen. Der Argentinier Leandro Paredes soll laut kicker Favorit sein. Der 22-Jährige steht noch bis 2019 beim AS Rom unter Vertrag und spielte zuletzt für Empoli auf Leihbasis.

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