Draxler: Wechsel war nicht einfach

München – Im Sommer wechselte Julian Draxler kurz vor Transferschluss von Schalke 04 zum VfL Wolfsburg. Schwache sowie starke Leistungen wechselten sich seitdem regelmäßig beim Mittelfeldspieler ab. Bei einem Pressegespräch bezog er nun Stellung und gab sich mit dem Halbjahr zufrieden. 

Julian Draxler will im neuen Jahr im Trikot des VfL Wolfsburg auch in der Champions League für Furore sorgen. Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
Julian Draxler will im neuen Jahr im Trikot des VfL Wolfsburg auch in der Champions League für Furore sorgen.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Draxler: „Insgesamt bin ich gut angekommen“

„Nach dem Wechsel war es nicht einfach, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen. Es war eine ganz neue Situation. Ingesamt bin ich gut angekommen. Es waren Spiele dabei, wo ich sehr stark war, es gibt Spiele, in denen ich schwach war“, zog Draxler laut Bild-Zeitung seine erste Bilanz für die ersten Monate in Wolfsburg.

Urlaub genau zur richtigen Zeit

Auch wenn der 22-Jährige aktuell mit seiner Situation beim Werksklub zufrieden ist, gingen die vergangenen Wochen und Monate nicht spurlos an ihm vorbei, weshalb er auch dem kommenden Weihnachtsurlaub entgegenfiebert: „Ich freue mich auf Weihnachten mit der ganzen Familie. Danach mache ich Urlaub in Miami. Zeit, den Kopf frei zu kriegen, alles sacken zu lassen, was im Sommer passiert ist. Darauf freue ich mich.“

Ziel: Mit Sieg in die Winterpause

Gleichzeitig legte der Ex-Schalker den Fokus auf das letzte Vorrundenspiel in Stuttgart und forderte einen positiven Jahresabschluss: „Wir haben jetzt auch Stuttgart vor der Brust. Und dann werde ich versuchen, den Kopf auszuschalten. Es ist aber extrem wichtig, mit einem Sieg in die Pause zu gehen.“

Mit neuem Elan in die Nationalmannschaft?

Danach will Draxler mit neuer Energie ins neue Jahr starten und sich für die anstehende Europameisterschaft in Frankreich empfehlen. Ihm ist dabei klar, dass er dabei mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen muss, gibt sich aber entspannt: „Ist doch logisch, dass man bei der Nationalmannscahft nicht dabei ist, wenn man im Verein keine Leistung bringt.“

Draxler steht derzeit mit dem Wolfsburg auf dem vierten Tabellenplatz der Bundesliga und zog mit dem VfL ins Achtelfinale der Champions League ein. Für die „Wölfe“ lief er in der Hinrunde in 16 Pflichtspielen auf und konnte dabei bereits zwei Tore sowie fünf Vorlagen verzeichnen.

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