Bundesliga

Drmic: Rache an Gladbach?

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München – In der Winterpause ist Josip Drmic von Borussia Mönchengladbach an den Hamburger SV verliehen worden. Bereits am Sonntag kommt es zum Wiedersehen.

Enttäuschende Hinrunde in der Hinrunde

Im Sommer wechselte Josip Drmic als Königstransfer für 10 Millionen Euro nach Gladbach. Den Erwartungen konnte der Stürmer in der Hinrunde nie gerecht werden. Insgesamt stand der Schweizer nur vier Mal in der Startelf. Ein Tor erzielte Drmic für die Fohlenelf. Da Trainer Andre Schubert keine Verwendung mehr für ihn hatte, wurde der 23-Jährige in der Winterpause an den HSV verliehen.

Labbadia hofft auf Drmic

Im direkten Duell mit den alten Kollegen erhält Drmic die Chance zu beweisen, dass er es immer noch drauf hat. Für die Hamburger ist die Partie nach dem schwachen Rückrundenstart enorm wichtig. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist von elf auf vier Punkte geschmolzen. Bruno Labbadia hofft darauf, dass Drmic gegen Gladbach besonders motiviert agiert: „Josip wird sich weiter steigern. Er hat in den letzten Trainings-Einheiten seine Abschluss-Qualität gezeigt. Es wäre klasse, wenn er die auch gegen Gladbach beweisen würde.“

Kein normales Spiel für den Stürmer

Josip Drmic ist sich der besonderen Konstellation dieses Spiels bewusst, versucht jedoch die Brisanz nicht an sich heranzulassen: „Ich versuche es als normales Spiel zu sehen. Man darf nicht überdrehen und zu heiß sein. Wichtig ist, dass du voll fokussiert bist“, so der Schweizer. Die Defensive der Fohlenelf will dafür sorgen, dass der Stürmer nicht zur Geltung kommt. Julian Korb hat sich über Drmic Gedanken gemacht: „Er sucht immer den direkten Weg zum Tor. Den müssen wir ihm abschneiden.“

 

Über Marcel Pramschüfer