Bundesliga

Drmic Traum: Olic ein Tor auflegen

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München – Josip Drmic konnte auf seinen Stationen in Leverkusen und Gladbach nicht mehr an die Leistungen aus Nürnberger Zeiten anknüpfen. Mit raspelkurzen Haaren will der Schweizer beim Hamburger SV wieder für Furore sorgen.

Spezielles Spiel für Drmic

Josip Drmic möchte die enttäuschende Hinrunde bei Borussia Mönchengladbach abschütteln und in Hamburg an alte Leistungsstärke anknüpfen. Der Schweizer will sich vor der Partie gegen seinen Ex-Verein am kommenden Wochenende allerdings nicht verrückt machen lassen, wie er im Gespräch mit Sport Bild zugibt: „Ich muss aufpassen, dass ich das gut einordne und nicht übermotiviert ins Spiel gehe. Klar ist es für mich ein spezielles Spiel. Das muss ich ausblenden. Ich werde vorher meine Kopfhörer aufsetzen und mich nur auf mein Spiel konzentrieren.“ Drmic fiel nach dem Trainerwechsel von Lucien Favre zu Andre Schubert durchs Raster und bekam nur noch wenige Einsatzmöglichkeiten. Der 23-jährige musste die Aufholjagd der Fohlen-Elf zum größten Teil von der Bank aus mitverfolgen. Der Rücktritt Favres habe ihn traurig gemacht: „Ich bin auch seinetwegen nach Gladbach gegangen, weil ich denke, dass er mich weitergebracht hätte.“

Drmic hofft auf mehr Räume beim HSV

Unter Bruno Labbadia soll es für Drmic nun wieder aufwärts gehen. Die Philosophie des HSV-Trainers könnte zum Spiel des Angreifers passen, wie er bereits analysierte: „Das klare Spiel vom HSV mit einer Spitze vor drei Offensivspielern kommt mir entgegen. Ich denke, dass ich hier mehr Räume bekommen werde.“ Er möchte seinen Marktwert wieder steigern und an die guten Leistungen aus Nürnberger Zeiten anknüpfen. In der Saison 2013/14 erzielte er 17 Treffer und schoss sich somit in die Notizbücher der Topklubs. Drmic möchte nach enttäuschenden eineinhalb Jahren bei Leverkusen und Gladbach in Zukunft wieder häufiger jubeln.

Vorbild Ivica Olic

Zusammen mit Ivica Olic? Der erfahrene Stürmer durfte die Hanseaten trotz Reservistenrolle nicht verlassen. Drmic kommt ins Schwärmen, wenn er vom 36-jährigen spricht: „Von klein auf war Olic mein Vorbild. Ich habe ihn vergöttert. Erstmals traf ich ihn, als ich 17 Jahre alt war und mit Zürich gegen Bayern in der Champions-League-Quali gespielt habe. Er hat mir damals sein Trikot geschenkt, und ich habe vor Freude fast geweint. Ich habe es noch heute.“ Sein großer Traum: „Es wäre toll, wenn wir noch mal zusammen auflaufen könnten: Dann lege ich ihm den Ball auf, und er schießt das Tor.“

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