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Eberl verhängt Transfersperre für Dahoud

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München – Sportdirektor Max Eberl hat ein Machtwort gesprochen und betont, Mahmoud Dahoud werde auch kommende Saison in Gladbach spielen. Zudem äußerte sich Eberl im Interview mit der Bild am Sonntag über mögliche Transfers von Granit Xhaka und Havard Nordtveit.

Gerüchte um Wechsel zum BVB

Nachdem verschiedene Medien über einen Wechsel von Gladbachs Mahmoud Dahoud im Sommer zu Borussia Dortmund spekuliert hatten, sprach Sportdirektor Max Eberl nun ein Machtwort. Ein Abgang des 20-jährigen Mittelfeldspielers steht nicht zur Debatte. „Er ist ein begnadeter Fußballer, ein riesiges Talent, der bei uns den nächsten Schritt machen soll. Wir haben auch einen Anspruch und Ziele, die nicht gerade klein sind. Um die zu realisieren, brauchen wir ihn“, sagte Eberl der Bild am Sonntag. Dahouds Vertrag läuft noch bis 2018, die Borussia hat also keine Notwendigkeit, ihn ziehen zu lassen.

Kein Angebot für Xhaka

Anders sieht es bei Granit Xhaka aus. Der Schweizer, dessen Vertrag bis 2017 geht, wird immer wieder mit englischen Klubs in Verbindung gebracht. Konkrete Anfragen hat Eberl aber noch nicht erhalten. „Da war von Inter Mailand und allen englischen Vereinen in den letzten Jahren die Rede. Erhalten haben wir kein einziges Angebot“, sagte der Sportdirektor.

„Nordtveit noch unsicher“

Im Fall Havard Nordtveit erwartet der 42-Jährige in Kürze Klarheit. „Ich bin überzeugt, dass er aus England Anfragen hat“, sagte er. „Ob er das machen oder bei uns – auch über das Karriereende hinaus – als großer Spieler wahrgenommen werden will, muss er wissen. Aktuell ist er, glaube ich, noch unsicher.“

Christensen soll fest verpflichtet werden

Einen anderen Spieler würden die Fohlen gern langfristig halten, Innenverteidiger Andreas Christensen. „Wir wussten, dass wir ein großes Talent für zwei Jahre ausgeliehen haben, aber er spielt mit seinen 19 Jahren herausragend“, lobt Eberl den Neuzugang. „Deswegen haben wir den Wunsch und den Glauben, ihn fest verpflichten zu können“, ergänzte er.

Eberl befürwortet Beschränkung der Kadergröße

Aber nicht nur Transfers beschäftigen den ehemaligen Profi. Auch mit einer Kaderbegrenzung setzt er sich auseinander. „Das finde ich ein sehr spannendes Thema, das wir mal diskutieren sollten“, sagte Eberl. „Dass ein Wettbewerb regulativ wäre, sodass ein Verein nicht wahllos sagen kann: Ich hole mir mal 35 Spieler, dann schauen wir, wer es schafft und der Rest wird verliehen.“ In der Champions League dürfe man 25 Spieler melden und noch nie habesich einer darüber beschwert. „Warum nicht auch in der Liga? Und warum nicht auch weltweit?“, fragt dich Gladbachs Sportdirektor.

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