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Eberl kritisiert Millionen-Hype um Sane

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München – Der Hype um Schalke-Youngster Leroy Sane ist derzeit ungebremst. Die Creme de la Creme des internationalen Fußball buhlt um das Top-Talent: Das Wettbieten findet selbstverständlich im Zusammenhang mit utopisch hohen Millionenbeträgen statt. Max Eberl, Manager von Borussia Mönchengladbach, hat dieses Prozedere nun kritisiert.

„55 Millionen sind skurril“

Der Manager von Borussia Mönchengladbach Max Eberl hat das Millionen-Wettbieten um das Schalker Supertalent Leroy Sane kristiert. Zuletzt hatten internationale Top Clubs immens hohe Summen geboten. „Nach einem halben Jahr in der Bundesliga! Natürlich ist Sané ein Top-Talent. Aber 55 Millionen Euro? Das ist schon skurril“, sagte Eberl im Interview mit der Sport Bild.

Fernsehgelder in England nicht der Grund

Dass die Fernsehgelder in der Premiere League höher sind als in Deutschland, ist allseits bekannt. Doch das sieht der Manager der „Fohlen“ nicht als ausschlaggebend an. „Auch wir kriegen einen neuen Fernsehvertrag und nehmen mehr Geld ein. Das lässt dann Spieler-Ablösen und Gehälter auch bei uns steigen“, so Eberl, und führte mit Bezug auf die Zukunft des Fußballs weiter aus: „Wir stehen am Anfang einer neuen Zeit, einer neuen finanziellen Dimension.“

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