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Stefan Effenberg räumt Fehler ein

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München – Der Entblößungs-Skandal beim SC Paderborn während des Trainingslagers sorgte für heftige Negativ-Schlagzeilen. Jetzt hat sich Trainer Stefan Effenberg im Rahmen des ersten Trainings auf deutschem Boden zur „Penis-Affäre“ geäußert und einen Teil der Schuld am Vorfall auf sich genommen.

„Für Aufsichtspflicht verantwortlich“

Was war passiert? Stürmer Nick Proschwitz hatte sich vor den Augen einer Agentur-Mitarbeiterin entblößt. Daraufhin distanzierte sich der Club vom skandalösen Verhalten des Spielers und feuert ihn. Nach dem ersten Nachmittagstraining am Dienstag gab sich Trainer Effenberg nun selbst einen Teil MItschuld: „Selbstverständlich bin ich als Chef-Trainer für die Aufsichtspflicht mitverantwortlich“, und führte aus: „Die freien Abende am Mittwoch und am Samstag entsprechen den üblichen Gepflogenheiten in einem Trainingslager. Im Rahmen von 20 Trainingseinheiten und drei Testspielen habe ich diese Freizeiten als angemessen angesehen.“

Vertrauen missbraucht

Der „Tiger“ bereut die lockere Leine, die er seinem Team gegeben hatte. „Aus heutiger Sicht waren diese Maßnahmen wohl ein Fehler, da mein Vertrauen von einigen wenigen Spielern nicht zurückgegeben worden ist“, wurde der Trainer in einer Pressemitteilung zitiert. Doch Effenberg stuft die Kritik als zu hart ein, da man nicht von individuellem Fehlverhalten auf das mannschaftliche Kollektiv schließen könne „Die Ereignisse der vergangenen Tage haben zu heftigen und teilweise überzogenen Schlagzeilen geführt. Verantwortlich dafür sind einzelne Spieler, die den Ruf unserer Mannschaft mit vielen einwandfreien Charakteren beschädigt haben.“

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