2. Bundesliga

Nach Rangnick-Vorwürfen: Effenberg wehrt sich

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München – Paderborn-Trainer Stefan Effenberg wehrt sich gegen die Vorwürfe von Leipzig-Coach Ralf Rangnick, der den Ostwestfalen „Anti-Fußball“ unterstellte. Der Tiger bewertete die Leistung seiner Mannschaft ganz anders.

„Tiger“ faucht zurück

Stefan Effenberg steckt mit dem FC Paderborn tief im Keller der 2. Bundesliga. Nach der 0:1 Niederlage gegen RB Leipzig rutschten die Ostwestfalen sogar auf Rang 17 ab und mussten sich noch von Gäste-Coach Ralf Rangnick verspotten lassen. Der „Fußballprofessor“ sah „Anti-Fußball“ und belächelte: „Das habe ich zuletzt vor 30 Jahren erlebt.“ Effenberg wehrte sich nun bei Bild: „Die vier hochkarätigen Chancen, ein regulärer Tor, das aberkannt wurde, das Torschussverhältnis von 9:9, sowie die mehr gewonnenen Zweikämpfe sprechen deutlich eine andere Sprache. Ich wünsche Herrn Rangnick trotzdem alles Gute.“

Paderborn im Keller angekommen

Präsident Wilfried Finke wies die Kritik von Rangnick ebenfalls zurück und lobte das eigene Team:Das strotzt vor Überheblichkeit. Rangnick soll sich um seine Mannschaft kümmern, nicht um die Spielweise des Gegners. Wir waren taktisch besser eingestellt und das bessere Team.“ Punkte bringt es den stark abstiegsgefährdeten Paderbornern allerdings nicht. Die Ostwestfalen drohen durchgereicht zu werden, nachdem sie vergangene Saison noch in Bundesliga 1 spielten. Der letzte Sieg liegt inzwischen lange zurück – am 12. Spieltag gewann der SCP mit 2:0 beim 1. FC Union Berlin. Seitdem kamen nur noch fünf Zähler dazu.

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Über Christopher Michel

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