2. Bundesliga

„Vielleicht hätte er sich erst mal bei mir entschuldigen sollen.“

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München – Vor dem Ligaspiel gegen Sandhausen äußert sich Paderborns Chef-Trainer Stefan Effenberg zu dem Vorfall Nico Proschwitz. Der Angreifer soll sich im Trainingslager entblößt haben.

„Man muss hier auch mal in aller Deutlichkeit sagen, dass er selber schuld ist.“

Stefan Effenberg hat sich auf der Pressekonferenz des SC Paderborn zur Trainingslager-Affäre. Er sieht Proschwitz vor allem selbst in der Verantwortung: „Man muss hier auch mal in aller Deutlichkeit sagen, dass er selber schuld ist“, so Effenberg auf der PK. Zur Suspendierung des nach Belgien gewechselten Stürmers fand der Coach klare Worte: „Das ist eine Entscheidung, die getroffen wurde, und die man akzeptieren muss. Wenn er sagt, dass ich mich von ihm nicht verabschiedet habe: Es gibt Schlimmeres im Leben. Vielleicht hätte er sich erst mal bei mir entschuldigen sollen.“

Proschwitz selbst hatte die Aktion im Vorfeld als „Jungenstreich“ erklärt, als „dummer Spaß unter Jungs“. Trotzdem wurde der 29-Jährige mit sofortiger Wirkung suspendiert.

Hitzfeld ist überzeugt von Effenberg

Der ehemalige Trainer von Effenberg, Ottmar Hitzfeld, stärkt seinem alten Weggefährten in der Sportbild den Rücken: „Ich bin überzeugt von Stefan. Weil er eine hohe Fachkompetenz hat. Er weiß, wie er eine Mannschaft führen, einstellen und motivieren muss. Dazu ist er als Spieler immer als Leader vorangegangen. Ich bin überzeugt, dass er mit Paderborn wieder erfolgreich sein wird.“

Für den 47-jährigen Effenberg wird die Luft jedoch immer dünner. Langsam braucht der Trainer Erfolge. Ein erster Schritt wären drei Punkte gegen den SV Sandhausen.

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