Bundesliga

Eichin: „Wir erreichen die schwarze Null“

am

München – Seit knapp drei Jahren ist Thomas Eichin im Amt bei Werder Bremen. Seitdem hat sich einiges geändert, vor allem der Kader wurde mächtig umgekrempelt. 

Nur noch sechs Spieler aus 2013 mit dabei

Nur sechs Spieler sind im aktuellen Kader der Bremer zu finden, die bei Eichins Amtsantritt im Jahr 2013 bereits da waren. Unter den Akteuren sind beispielsweise Kapitän Clemens Fritz, Philipp Bargfrede oder Zlatko Junuzovic. Diese Umstrukturierung des Kaders hat in erster Linie finanzielle Gründe. Eichin weiß, dass nur noch wenige Spieler seit 2013 übrig geblieben sind: „Das sind nicht wirklich viele, aber das ist auch gut so. Wir mussten den Kader einfach bereinigen – vor allem aus finanziellen Gründen“, so Eichin in der Kreiszeitung. Für den 49-Jährigen war vor allem Eins besonders wichtig: „Dabei mussten wir sportlich stabil bleiben. Das haben wir geschafft.“

Ausstiegsklauseln müssen gemacht werden

Für große Gehälter wie zu den glorreichen Champions League Zeiten ist da kein Platz mehr. Dem Geschäftsführer der Werderaner ist klar, dass man sich langfristig nur über Transfererlöse finanzieren könne. Das Hauptziel soll dabei nicht aus den Augen verloren werden: „Wir erreichen die schwarze Null“, so Eichin, der „keine Bauchschmerzen“ habe, wenn er sagt, „dass unser Weg so in Ordnung ist.“ Da ist es auch notwendig, dass Ausstiegsklauseln gemacht werden. Der ehemalige Manager der Kölner Haie beruhigt dabei die Fans, spricht ihnen aber auch ins Gewissen: „Die Klauseln sind schon immer so, dass auch wir ordentlich verdienen“, außerdem ergänzt er „Diese ganzen Träumereien müssen hier doch mal aufhören. Werder kann sich auf Dauer nur finanzieren, wenn wir Transfererlöse erzielen.“

Momentan steht Bremen auf dem 16. Tabellenplatz. Im Freitagabend-Spiel geht es für Werder nach Gladbach.

[dppv_emotions]

Über Philip Wegmann

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.