Eichin genervt von Torhüter-Diskussion

München – Werder-Sportdirektor Thomas Eichin stellte sich nach einigen Patzern schützend vor Torhüter Felix Wiedwald. Der Schlussmann der Bremer griff zuletzt einige Male daneben und wurde von Ex-Keeper Tim Wiese dafür heftig kritisiert. Auch Trainer Victor Skripnik lässt keine Zweifel an Wiedwald aufkommen.

Trainer Victor Skripnik und Manager Thomas Eichin stärken Torhüter Felix Wiedwald den Rücken. (Foto: OLIVER HARDT/AFP/Getty Images)
Trainer Victor Skripnik und Manager Thomas Eichin stärken Torhüter Felix Wiedwald den Rücken.
(Foto: OLIVER HARDT/AFP/Getty Images)

Eichin braucht keine Torhüter-Diskussion

Felix Wiedwald sah in den vergangenen Partien gegen Hertha BSC Berlin (3:3) und Borussia Mönchengladbach (1:5) bei einigen Gegentreffern eher schlecht aus. Ex-Werder-Keeper Tim Wiese schoss scharf in Richtung des 25-jährigen. Manager Thomas Eichin zeigte sich bei der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen genervt „Also wir fangen hier jetzt nicht schon wieder eine Torhüter-Diskussion an“, sagte er explizit in Richtung „Bild“-Zeitung: „Auch wenn ihr die gerne führt. Das brauchen wir momentan überhaupt nicht.“

Eichin findet Diskussionen unmöglich

Einmal in Fahrt gekommen, legte Eichin nach: „Wenn wir ein Torhüter-Problem haben, dann haben das 18 Bundesligisten aber auch! Das ist doch Unsinn!“ In Richtung „Bild“-Zeitung teilte er noch einmal aus: „Wenn ihr die Geschichte machen wollt, dann macht es – aber das beeindruckt uns nicht großartig. Das ist mehr als lächerlich!“ Wiedwald habe ordentliche Leistungen gezeigt und dem Team häufig schon geholfen. Der 49-jährige schloss ab: „Die inhaltliche Frage ist mir egal! Ich kenne die Diskussionen, die hier immer entstehen! Ich finde das unmöglich!Trainer Victor Skripnik äußerte sich weniger emotional und sagte trocken: „Er ist die Nummer eins und bleibt die Nummer eins.“

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