Bundesliga

Eintracht und Schalke trennen sich torlos

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München – Eintracht Frankfurt und der FC Schalke 04 trennten sich in einem schwachen Bundesligaspiel mit 0:0. Dabei war es eine Partie, die in die Historie der Bundesligageschichte eingeht – noch nie begann eine Begegnung am Sonntagabend um 19.30 Uhr.

Nur eine Torchance in der Anfangsphase

43.500 Zuschauer sahen bei kühlen Temperaturen in der Commerzbank-Arena eine schwache Partie zwischen der Frankfurter Eintracht und dem FC Schalke 04. Klaas-Jan Huntelaar hatte mit einem Schuss auf das lange Eck nach drei Minuten die für lange Zeit einzige Torchance des Spiels. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld und Fehlpässe en masse beherrschten das Geschehen. Die Frankfurter, die wieder zum System mit der Raute zurückkehrten, fanden im gegnerischen Strafraum bis zur 24. Minute überhaupt nicht statt.

Lattentreffer sorgt für kurze Aufregung

Ein Standard führte zur größten Chance der gesamten Partie. Szabolcs Huszti fand mit seiner Hereingabe Marco Russ, dessen Kopfball allerdings an die Querlatte sprang – Glück für Schalke. Mehr passierte in einem allenfalls durchschnittlichen ersten Durchgang allerdings nicht mehr. Wer in der zweiten Halbzeit auf Besserung hoffte, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Fährmann rettet Remis

Die sogenannte „Abtast-Phase“ nahm in dieser Begegnung kein Ende. Die Eintracht konnte nicht und Schalke wollte nicht. Die Königsblauen konnten sich bei der einzigen Topchance der zweiten 45 Minuten immerhin auf Schlussmann Ralf Fährmann verlassen. Der Torhüter vereitelte seinem Ex-Klub mit einer sehenswerten Parade in der 64. Minuten den Dreier, als er einen Kopfball von Alex Meier klasse parierte. Auf der Gegenseite gab es nur einen Schreckmoment, nachdem Lukas Hradecky bei einem Fernschuss von Leroy Sane eine kleine Unsicherheit zeigte. Das war es in einer Partie, die nur wegen der ungewöhnlichen Uhrzeit um 19.30 am Sonntagabend in Erinnerung bleiben wird.

Finanzielles Trostpflaster für die Eintracht

Die Hessen verpassen erneut einen Befreiungsschlag. Finanzvorstand Oliver Frankenbach sieht in der Krise wenigstens einen wirtschaftlichen Vorteil. Der Kicker griff nach dem Abpfiff der Partie auf: Die Personalkosten Lizenzfußball liegen bei 37 Millionen Euro. Wir hatten vor der Saison mehr geplant, es hat sich reduziert.“ Ein schwacher Trost – auch für den Zahlenjongleur der Eintracht.

Spielerwechsel:

Eintracht:
71. Regäsel für Zambrano
87. Kittel für Huszti
88. Medojevic für Stendera

Schalke:
62. Meyer für Junior Caicara
67. Sane für Belhanda
75. di Santo für Huntelaar

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych

Gelbe Karten: Aogo (Schalke, 88.), Meyer (Schalke, 90.+1.), Hasebe (Eintracht, 90.+1.)

Zuschauer: 43.500

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Über Christopher Michel

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