Eintracht-Fans droht Strafe

München – Während des Derbys zwischen Eintracht Frankfurt und dem SV Darmstadt verbrannten die Eintracht-Fans in ihrem Block Fahnen des Kontrahenten. Nach dem Spiel stürmten mehrere Frankfurt-Ultras den Innenraum und stellten die Spieler nach der Heimniederlage zur Rede. Zu allem Überfluss verharmloste Eintracht-Präsident Peter Fischer anschließend die Vorkommnisse.

Hooligans burn flares during the German first division Bundesliga football match Bayer Leverkusen vs Eintracht Frankfurt in the German city of Leverkusen on January 19, 2013. AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER MATCH. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Die Eintracht-Fans brennen Pyrotechnik ab. Ihnen droht eine Strafe. (Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Eintracht-Präsident rudert zurück

„Lieber so, als dass sie sich prügeln. Dann lieber einen Banner verbrennen“, sprach Fischer direkt nach dem Spiel in die Mikrofone. Ein Satz, über den sich der 59-Jährige im Anschluss ärgerte und später zurückruderte: „Ich ärgere mich, dass ich angesichts der Emotionen nach dem Spiel die Möglichkeit zu Missverständnissen gegeben habe. Und dafür entschuldige ich mich auch.“

Täter sollen Strafe zahlen

Die Verantwortlichen sollen durch die Polizei und den Verein ermittelt und in Regress genommen werden. Sollte der DFB die Eintracht zu einer Strafe verurteilen, will der Verein diese auf die Täter umlegen. Durch die hochmoderne Stadiontechnik sind alle Beteiligten zuversichtlich, die verantwortlichen Personen ausfindig machen zu können.

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