Bundesliga

Elyounoussi: Dank Stevens zurück zu alter Stärke

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München- Unter Ex-Trainer Markus Gisdol waren die Dienste des Norweger Tarik Elyounoussi nicht gefragt. Erst unter Huub Stevens kam er zu Einsatzzeiten. Im Gespräch mit dem kicker sprach der geborene Marokkaner über die vergangenen Monate und hofft, dass ihn eine Leistenverletzung nicht allzu weit zurückwirft.

EM-Aus ein harter Schlag

„Das war eine schwere Zeit für mich“, gab Elyounoussi offen zu. Dass er nach einer Muskelverletzung auch für die EM-Playoffs der Norweger nicht berücksichtigt wurde, sei ebenfalls „eine große Enttäuschung“ gewesen. „Das war vielleicht eine einmalige Chance, das tat weh“, so Elyounoussi, der bislang 37-mal für Norwegen auflief. Er erlebte die entscheidenden Spiele gegen Ungarn nur vor dem Fernseher mit und musste ansehen, wie Norwegen die EM-Quali verfehlte.

WM-Quali mit Norwegen gegen Deutschland

Gegen Ende der Rückrunde erst kam Elyounoussi in der Bundesliga in Fahrt. Viermal in Serie lief er von Beginn an auf. Jetzt der Rückschlag: Wie die Kraichgauer vermeldeten, leidet Elyounoussi seit einem internen Trainingsspiel am vergangenen Sonntag unter Adduktorenproblemen. Er soll zunächst individuell trainieren. Der Flügelspieler hofft, nicht länger auszufallen. Insgeheim träumt er von der Rückkehr ins Nationalteam. „Im Herbst spielen wir in der WM-Qualifikation gegen Deutschland, da will ich unbedingt wieder dabei sein“, sagte er dem kicker.

Viele Gespräche mit Stevens

Sowohl bei sich selbst als auch bei der Mannschaft sieht er seit dem Trainerwechsel Verbesserungen. „Ich fühle mich unter Huub Stevens richtig gut, er spricht viel mit den Spielern und gibt speziell mir das Gefühl, dazuzugehören und wichtig zu sein fürs Team“, erklärte Elyounoussi, der ergänzte: „Ich spüre jetzt, dass wir gute Fortschritte machen. Wir stehen kompakt und sicher in der Defensive und kombinieren auch viel besser.“ Er ist optimistisch, mit der TSG die Klasse zuhalten: „Ich bin zuversichtlich, dass wir da unten rauskommen. Aber wir brauchen einen besseren Start, auch wenn das gegen Leverkusen und Bayern München schwer wird.“

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