Embolo spricht über Comeback

München – Breel Embolo wurde Mitte Oktober von Augsburgs Kostas Stafylidis brutal gefoult und erlitt einen Bruch des Sprunggelenks. Der Schalker Stürmer ist auf den „Übeltäter“ jedoch nicht sauer und plant nun sein Comeback Schritt für Schritt.

Breel Embolo wechselte im Sommer 2016 vom FC Basel zum FC Schalke. Die Ablöse soll 22,5 Millionen Euro betragen haben. Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

Weitere OP am 26 Januar

„Ich habe am 26. Januar noch einen kleinen, geplanten Eingriff vor mir. Es gab bis jetzt keine Abweichung vom Fahrplan, ich bin voll auf Kurs“, berichtete Embolo in einem Interview mit dem Schweizer Fußballverband in der abgelaufenen Woche.


VIDEO ONEFOOTBALL: Was ist Sead Kolasinac wert?


Comeback in zwei Monaten?

In rund zwei Monaten will der 19-Jährige wieder auf dem Platz stehen. „Ich will nicht übermütig werden, hoffe aber, dass es für ein Comeback im März reicht. Sollte es nicht reichen, lasse ich mich nicht verrückt machen“, sagte Embolo. Er könne nun gewisse Übungen mit dem Ball bereits wieder durchführen, den Knöchel belasten und den Oberkörper habe er ohnehin immer trainieren können.

Embolo: „Ich glaube an Schicksal“

Über seine Zwangspause führte er aus: „Ich glaube an das Schicksal und versuche, auch solche Dinge mit einem positiven Ansatz zu verarbeiten. Die Aktion, die zur Verletzung führte, war ungeschickt. Und natürlich fragte ich mich im Moment, als es passiert war: Wieso ich? Wieso gleich ein solch heftiger Rückschlag?“ Seine Antwort: „Ich sagte mir dann jeweils: Es ist einfach so. Und: Schau, dass du wieder in Form kommst und gestärkt zurückkehrst. Es ist doch so, im Fußball gibt es so viele positive, schöne Momente. Da kann ich das, was gegenwärtig ist, verschmerzen.“

Keinen Groll auf Stafylidis

Gegenüber dem Augsburger Kostas Stafylidis fühle er keinen Groll. „Nein, ich würde ihm nie die Schuld zuschieben oder gar den Vorwurf machen, mit Absicht gehandelt zu haben. Das ist nicht meine Art“, so Embolo. Ihm fehle der Fußball, doch der Zuspruch der Fans schenke ihm Selbstvertrauen. „Der Fußball fehlt, logisch, aber es ist schön zu spüren, wie die Leute hinter mir stehen – nicht nur die Teamkollegen, die Familie oder die Freunde, sondern auch Fremde. Sie sprechen mich spontan auf der Strasse an und sagen mir, wie sehr sie mich vermissen und sich auf mein Comeback freuen.“

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit

  • Heinz O. Georg

    Er hat eine große Zukunft vor sich und wird Schalke noch viel Freude machen.