Bundesliga

„Es wäre der glorreiche Abschied einer großartigen Zeit“ – Lemke befürwortet Pizarro-Karriereende im Sommer

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München – Beendet Claudio Pizarro im Sommer seine Karriere als Fußballprofi? Für einen ehemaligen Bremer Aufsichtsratschef wäre dies die richtige Entscheidung.

Angemessener Abschied

Von 1981 bis 2016 war Willi Lemke in Diensten von Werder Bremen. Zunächst erlebte er als Manager die erfolgreiche Bremer Zeit der späten 1990er und frühen 200er-Jahre mit, als der Verein sowohl deutscher Meister als auch deutscher Pokalsieger wurde, ehe er von 2005-2014 Aufsichtsratsvorsitzender der Hanseaten war. Von 2014-2016 agierte er als Aufsichtsratsmitglied. Ähnlich wie Claudio Pizarro ist Lemke also eine Bremer Ikone. Dem Bremer Stürmer wünscht der 70-Jährige einen perfekten Abgang und kennt auch schon den idealen Zeitpunkt dafür: „Im Sommer wäre der perfekte Zeitpunkt gekommen. Es wäre der glorreiche Abschied einer großartigen Zeit“, sagte er gegenüber der Bild.

Pizarro „ein Superstar wie Micoud, Bratseth oder Völler“

Für Lemke ist der Peruaner in einem illustren Kreis weiterer Werder-Berümtheiten einzuordnen: „Claudio gehört zu den ganz großen Spielern der Geschichte dieses Klubs. Er ist ein Superstar wie Johan Micoud, Rune Bratseth oder Rudi Völler.“ Auch deswegen will er seine Aussage nicht als expliziten Ratschlag verstanden wissen, „Claudio (Pizarro, Anmerk. d. Red.) und die Verantwortlichen“ wüssten, „was sie zu tun“ hätten. Auch in Bezug auf Pizarros nachlassende Physis ist in Lemkes Augen der Sommer ideal für das Karriereende des 38-Jährigen: „Es ist schon in dieser Saison schwer für ihn. In der Kommenden würde es sicher nicht leichter werden. Ich weiß nicht, ob er sich eine Saison als Joker antun sollte.“

Über Stefan Katzenbach

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