Europa League

Europa League: Die Ergebnisse der deutschen Teams

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München – Mit Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 waren bereits zwei deutsche Teams vor dem letzten Spieltag für die Zwischenrunde qualifiziert, kämpften aber noch um Platz Eins in ihrer jeweiligen Gruppe. Der FC Augsburg musste dagegen bis zum Schluss zittern, ehe er durch ein Last-Minute-Tor ebenfalls den Sprung in die nächste Runde schaffte. 

Borussia Dortmund – PAOK Saloniki 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Mak (33.)

Aufstellung Dortmund: Weidenfeller, Ginter, Subotic, Hummels, Park, Bender (46. Weigl), Stenzel, Kagawa (66. Aubameyang), Januzaj, Reus (46. Mkhitaryan), Ramos

Aufstellung Saloniki: Glykos, Malezas, Skondras, Konstantinidis, Mystakidis (77. Rodrigues), Cimirot, Tziolis, Tzavellas, Kace, Mak (66. Leovac), Berbatov (71. Sabo)

15. Minute: Die Borussia dominiert in den ersten 15 Minuten das Spiel gegen defensiv ausgerichtete Griechen. Bislang gelingt es dem BVB aber noch nicht hochkarätige Torchancen herauszuspielen und den Abwehrriegen Salonikis zu durchbrechen.

30 Minute: Auch nach 30 Minuten sind Torchancen im Spiel bisher Mangelware. Ginter vergibt nach Vorlage von Marco Reus eine gute Möglichkeit, auf der anderen Seite wird ein Abseitstor von Tzavellas nicht gegeben.

33. Minute: Da ist das überraschende 1:0 für die Gäste aus Griechenland. Robert Mak taucht vor Weidenfeller im Strafraum auf, umkurvt gekonnt den Borussen-Keeper und schiebt dann mühelos zur Führung seiner Farben ein. Für PAOK war es der erst dritte Treffer im laufenden Wettbewerb, für alle drei Tore zeigte sich der Ex-Nürnberger verantwortlich.

41. Minute: Fast der Ausgleich für die Borussia! Januzaj nimmt sich aus 18 Metern ein Herz und zieht mit links ab. Gästekeeper Glykos wehrt den Ball nicht entscheidend genug ab, sodass der Ball vor die Füße von Reus fällt, der aber aus kurzer Distanz nur den Pfosten anvisiert.

Halbzeit in Dortmund: Die Dortmunder erspielten sich in den ersten 45 Minuten zwar ein optisches Übergewicht, fanden aber gegen gut verteidigende Griechen meist kein Mittel. Erst kurz vor der Pause erhöhte die Borussia den Druck, wusste diesen aber nicht in Tore umzumünzen.

47. Minute: Der BVB reagiert zur zweiten Hälfte und bringt mit Julian Weigl und Henrik Mkhitaryan zwei frische Kräfte. Letzterer bringt auch fast den Ausgleich, doch der Armenier scheitert aus elf Metern am Gästekeeper.

52. Minute: Die Westfalen erhöhen die Schlagzahl. Aus kurzer Distanz kommt Kagawa zum Kopfball, doch Glykos wehrt mit einem tollen Reflex zur Ecke ab.

60. Minute: Dortmund fehlt weiterhin die entscheidende Idee. Saloniki steht hinten beeindruckend sicher und gibt der Borussia kaum Chancen zum Ausgleich.

76. Minute: Wieder Pfostenpech für den BVB! Nach einer Flanke von Mkhitaryan trifft der eingewechselte Aubameyang aber nur Aluminum, von wo aus der Ball in die Arme von Glykos fällt.

Spielende: Nach knapp vierminütiger Nachspielzeit pfeift der Schiedsrichter im Signal Iduna Park ab. Den Dortmundern fehlte am Ende die Durchschlagskraft, um gegen clever verteidigende Griechen etwas Zählbares zu holen. Aufgrund des Sieges Krasnodars im Paralellspiel hätte ein Erfolg Dortmund aber ohnehin nicht gereicht. Somit ziehen die Westfalen als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde.

Asteras Tripolis – FC Schalke 04 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 di Santo (28.), 0:2 Choupo-Moting (37.), 0:3 Choupo-Moting (78.), Meyer (86.)

Aufstellung Tripolis: Theodoropoulos, Lluy, Sankare, Goian (63. Zisopoulos), Panteliadis, Tsokanis, Iglesias (69. Dimoutsos), Lanzarote (65. Bertoglio), Fernandez, Hamdani, Giannou

Aufstellung Schalke: Fährmann, Kolasinac, Neustädter, Höwedes (79. Friedrich), Caicara, Geis (65. Ayhan), Höjbjerg, Choupo-Moting, Sam, di Santo, Huntelaar (79. Meyer)

15. Minute: Bisher tasten sich beide Mannschaften noch ab. Die erste große Möglichkeit gab es für die Hausherren, als Manuel Lanzarote aus 16 Meter frei vor dem Tor stehend über den Kasten schoss.

28. Minute: Franco di Santo bringt den FC Schalke mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Caicara köpft der Argentinier aus fünf Metern gegen die Laufrichtung von Theodoropoulos und erzielt somit den ersten Treffer der Partie.

37. Minute: Die Gelsenkirchener belohnen ihre Überlegenheit und bauen ihre Führung auf 2:0 aus. Huntelaar spielt auf Eric-Maxim Choupo-Moting, der halblinks auf den Keeper der Hausherren zuläuft und diesem mit einem Flachschuss in die rechte Ecke keine Chance lässt.

45. Minute: Die Gäste spielen äußerst abgeklärt gegen eine  harmlose Griechen-Elf. Dabei sind die Königsblauen dem dritten Tor deutlich näher, als Tripolis dem Anschlusstreffer.

60. Minute: Es scheint, als würden beide Mannschaften dieses Ergebnis akzeptieren. Die Schalker kontrollieren die Partie, jedoch ohne nennenswerte Offensivaktionen. Den Griechen fehlen dagegen einfach die Mittel, um den Gästen wirklich gefährlich zu werden.

78. Minute: Choupo-Moting sorgt für die endgültige Entscheidung. Abermals wird er im Strafraum von Huntelaar bedient, lässt danach noch Zisopoulos stehen und schiebt dann zum 3:0 ein.

86. Minute: Die Königsblauen machen munter weiter. Max Meyer erhält den Ball von Sead Kolasinac, fackelt nicht lange und zieht mit links ab. Sein Schuss landet unhaltbar im rechten unteren Toreck.

Spielende: Die Schalker ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer den Platz am Ende als Sieger verlassen würde. Mit dem Kantersieg festigte S04 zudem die Tabellenspitze und geht somit als Gruppensieger in die Zwischenrunde.

Partizan Belgrad – FC Augsburg 1:3 (1:1)

Tore: 1:0 Oumarou (11.), 1:1 Hong (45.+1), Verhaegh (51.), Bobadilla (89.)

Besondere Vorkomnisse: A. Zivkovic sieht in der 80. Minute die Gelb-Rote Karte

Aufstellung Belgrad: Z. Zivkovic, Fabricio, Bandalovski, Cirkovic, Subic (65. N. Petrovic), Jevtovic, Babovic, A. Zivkovic, Brasanac, Ninkovic (84. Grbic), Oumarou

Aufstellung Augsburg: Hitz, Verhaegh, Callsen-Bracker (40. Hong), Janker, Stafylidis (80. Max), Baier, Ji, Koo (61. Caiuby), Trochowski, Bobadilla, Matavz

11. Minute: Die Hausherren gehen bereits früh in Führung. Nach einem Ballverlust von Tim Matavz kontert Belgrad äußerst schnell. Am Ende ist Partizans Oumarou schneller als die Verteidiger der Augsburger und lässt Hitz aus zehn Metern keine Chance.

30. Minute: Die Augsburger tun sich bisher äußerst schwer und finden bisher keine Mittel, die Abwehr von Partizan ernsthaft zu gefährden. Die Hausherren dagegen zeigen sich vor allem über Konter äußerst gefährlich.

40. Minute: Der FCA muss bereits vor der Pause verletzungsbedingt wechseln. Nachdem Ninkovic Augsburgs Jan-Ingwer Callsen-Bracker auf Höhe der Auswechselbänke mit gestrecktem Bein niederstreckte, geht es für den Verteidiger nicht mehr weiter. Für ihn kommt Hong in die Partie.

45. Minute: Da ist der wichtige Ausgleichstreffer zum richtigen Zeipunkt! Nach einem Freistoß aus halblinker Position kommt der gerade eingewechselte Hong aus fünf Meter zum Kopfball und lässt Torhüter Zivkovic in der ersten Minute der Nachspielzeit keine Abwehrchance.

51. Minute: Es fehlt nur noch ein Tor! Nur sechs Minuten nach dem Seitenwechsel dreht der FCA die Partie komplett. Daniel Baier hebelt Belgrad mit einem Ball über die Abwehr aus und findet in Paul Verhaegh den gewünschten Abnehmer. Der Holländer nimmt den Ball gekonnt an und spitzelt ihn am Partizanen-Torhüter vorbei ins Gehäuse der Gastgeber.

60. Minute: In Belgrad hat sich ein packendes Spiel entwickelt. Anstatt das Ergebnis zu verwalten, wollen die Gastgeber selbst in der Offensive Zeichen setzen. Doch die Augsburger stehen defensiv gut und zeigen sich auch im Angriff stets gefährlich.

73. Minute: Fast der Ausgleich! Ninkovic nimmt sich aus 20 Metern ein Herz und zieht ab. Sein Schuss knallt jedoch nur an den Querbalken. Der Nachschuss von Andrija Zivkovic geht im Anschluss knapp am FCA-Gehäuse vorbei.

80. Minute: Die Gäste aus Deutschland sind für die letzten zehn Minuten in Überzahl. Andrija Zivkovic sah nach einem absichtlichen Handspiel seine zweite gelbe Karte und muss somit vorzeitig zum Duschen.

89. Minute:  Da ist das notwendige dritte Tor für Augsburg! Wieder schlägt Baier eine Flanke in den Strafraum. Caiuby legt per Kopf in die Mitte auf Raul Bobadilla, der aus kurzer Distanz nur noch einnicken brauch. Mit diesem Ergebnis würden die Augsburger in die Zwischenrunde einziehen.

Spielende: Nach einem 0:1-Rückstand sah es bereits früh nach dem Ausscheiden des FC Augsburg aus. Doch der Bundesligist zeigte Moral und kämpfte sich in die Partie zurück. So war es insgesamt auch ein verdienter Erfolg der Gäste, die damit als viertes deutsches Team neben Dortmund, Schalke und Leverkusen in der Zwischenrunde stehen.

Über Sebastian Voichtleitner