Oscar Garcia übernimmt RB Salzburg

München – Der FC Red Bull Salzburg führt die Tabelle in der österreichischen Bundesliga an. Interims-Trainer Thomas Letsch war dies als Nachfolger des entlassenen Peter Zeidler gelungen, doch Letsch arbeitet nun wieder im Nachwuchsbereich der Salzburger. Die Bullen verpflichteten nun in der Winterpause einen neuen Trainer. Oscar Garcia wurde in der vergangenen Woche als Nachfolger vorgestellt.

Brighton & Hove Albion's Spanish manager Oscar Garcia is pictured before the start of the English FA Cup fifth round football match between Brighton & Hove Albion and Hull City at The American Express Community Stadium in Brighton, southern England on February 17, 2014. AFP PHOTO / GLYN KIRK RESTRICTED TO EDITORIAL USE. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or live services. Online in-match use limited to 45 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications. (Photo credit should read GLYN KIRK/AFP/Getty Images)
Oscar Garcia ist der neue Trainer von Red Bull Salzburg. Foto: GLYN KIRK/AFP/Getty Images

Viele Übereinstimmungen

„Es gibt viele Übereinstimmungen wie er und wir Fußball sehen. Jeder Trainer bringt aber natürlich auch eine persönliche Note mit ins Spiel und das ist gut so“, sprach Sportchef Christoph Freund gegenüber den Salzburger Nachrichten über den neuen Trainer, der laut Freund bereits im Sommer kurz vor einem Engagement bei den Salzburgern stand. „Er war schon im Sommer ein interessanter Kandidat. Die Gerüchte, dass wir schon kurz vor dem Abschluss gestanden sind, haben aber nicht der Wahrheit entsprochen.“

Vertrag im zweiten Anlauf

Der neue Cheftrainer wollte schon im Sommer die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen. „Natürlich war ich überrascht, aber wenn nichts unterschrieben ist, kann viel passieren. Ich lebe aber nicht in der Vergangenheit, wichtig ist es, jetzt hier zu sein“, sah Garcia dennoch Vorteile an den Verhandlungen von vor einem halben Jahr. Diese führen dazu, dass der ehemalige Spieler vom FC Barcelona sich intensiv mit der Mannschaft und der Liga auseinandergesetzt hat.

Garcia paukt deutsche Sprache

„Es ist sehr gut, Zeit zu haben, sich kennenzulernen, für die Spieler meinen Stil zu erlernen und sich gegenseitig anzupassen“, freute sich Garcia, dass er die Winterpause zur Vorbereitung nutzen kann. Nicht nur die Spieler sollen sich intensiv vorbereiten, der Trainer will mit gutem Beispiel vorangehen und schnell die deutsche Sprache lernen: „Ich werde so schnell wie möglich beginnen zu lernen.“ Mit Garcia, der bei seiner letzten Trainerstation beim FC Watford nach einem Monat wegen Herzproblemen zurücktreten musste, steht zum ersten Mal ein nicht deutschsprechender Trainer an der Linie der Bullen.

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