Zoller verrät Erfolgsgeheimnis

Wenn Simon Zoller in dieser Saison in einem Bundesligaspiel getroffen hat, blieb Köln unbesiegt.
Wenn Simon Zoller in dieser Saison in einem Bundesligaspiel getroffen hat, blieb Köln unbesiegt.   Quelle: Getty Images

Köln zahlte 2014 Ablöse von rund drei Millionen Euro

Für rund 3,5 Millionen Euro war Simon Zoller vergangene Saison von Zweitligist 1. FC Kaiserslautern zum 1. FC Köln gewechselt. Doch bei den Geißböcken lief es nicht rund, nur ein Treffer in neun Spielen erzielte Zoller, dazu schwächte ihn ein Muskelfaserriss. In der Winterpause 2014/15 kehrte Zoller auf Leihbasis in die Pfalz zurück, bevor er zur aktuellen Saison nun einen Neustart in Köln gewagt hat.

Zoller nutzt 2. Chance

Mit drei Toren und einem Assist in zwölf Spielen hat der 24-Jährige seine 2. Chance beim FC genutzt. Zoller, der keine Zweifel daran hatte, in der Bundesliga sich durchzusetzen – “ich hatte den festen Glauben, dass ich Bundesliga spielen kann“ -, nannte nun im kicker die Gründe für seine Leistungssteigerung.

Neben einer Aussprache mit FC-Trainer Peter Stöger im Sommer, regelmäßigen Einsätzen in der Startelf und dem neuen Sturmpartner Anthony Modeste hebt Zoller besonders seinen Einstellungswandel hervor:

Zurückhaltung in den Medien

“Ich wollte anders auftreten, bewusster in meinem Spiel, meiner Person, meiner Art sein. Ich habe viele Gespräche geführt, ein paar Sachen gedreht. Ich denke, dass mir das ganz gut gelungen ist und ich voll akzeptiert bin im Team – und mittlerweile auch in Köln“, so Zoller, der sich auch in den Medien zuletzt mit Aktivitäten zurückgehalten hatte. So meldete Zoller sogar seinen facebook-Account ab. „Manchmal ist einfach weniger mehr. […] Ich wollte nach meiner Rückkehr keine Interviews geben, weil es keinen Grund gab, irgendetwas zu sagen. Es bringt nichts, wenn du jeden Tag etwas raushaust.“

Er wolle nicht mehr so viel sagen, dafür im Training überzeugen, erklärte der Offensiv-Akteur und zeigte sich zufrieden: „So wie es jetzt läuft, fahre ich gut.“

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