Bundesliga

„Fall Yatabare“ erzürnt Thomas Eichin

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München – Der Fall Sambou Yatabare sorgt für großen Ärger beim SV Werder Bremen. Jetzt haben die Norddeutschen sogar den Weltverband FIFA eingeschaltet und scheinen „eine Lücke im System“ aufgedeckt zu haben.

Lücke im System der FIFA?

Die Fifa soll sich mit dem „Fall Yatabare“ ab sofort beschäftigen. Werder-Sportchef Thomas Eichin polterte bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Bayer 04 Leverkusen: „Wir haben über das Wochenende die gesamte Faktenlage zusammengetragen und an die FIFA geschrieben. Da kannst du immer wieder nur mit dem Kopf schütteln. Keinem ist wohl so wirklich bewusst, was da geschehen ist.“ Es könne nicht sein, dass ein Transfer scheitere, der durch alle Instanz durchging und von allen Verbänden bestätigt wurde. Hier gebe es „eine Lücke im System.“

Yatabare weiter gesperrt

Yatabare wird auch im Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen gesperrt fehlen. Der 26-mährige hatte im letzten Spiel für seinen bisherigen Arbeitgeber Standard Lüttich einem am Boden liegenden Gegenspieler auf das Sprunggelenk getreten, Fernsehbilder überführten den Mittelfeldspieler aus Mali. Die Bremer waren davon ausgegangen, dass die Strafe nicht zwingend übernommen werden muss, weil sie erst nach Abwicklung des Wechsels ausgesprochen wurde. Er wird erst zur nächsten Bundesligapartie gegen die TSG Hoffenheim auflaufen dürfen.

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