Favre ist von Schubert begeistert

München – Nun auch noch ein 3:1-Sieg gegen den Branchenprimus FC Bayern München: Trainer Andre Schubert eilt mit Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga von Erfolg zu Erfolg, nachdem er die „Fohlen“ nach fünf punktlosen Ligaspielen zu Beginn der Saison von Vorgänger Lucien Favre zunächst als Interims-Coach übernommen hatte.

Lucien Favre hat Borussia Mönchengladbach von 2011 bis September 2015 trainiert. Foto: Dennis Grombkowski / Getty Images
Lucien Favre hat Borussia Mönchengladbach von 2011 bis September 2015 trainiert. Foto: Dennis Grombkowski / Getty Images

Borussia ist nun in 14 der vergangenen 15 Pflichtspielen unbesiegt

Es ist eine starke Bilanz: In 15 Pflichtspielen unter Schuberts Ägide verlor die Borussia nur das Champions-League-Hinspiel gegen Manchester City. In der Bundesliga gewann Gladbach nach der Amtsübernahme von Schubert sechs Spiele in Folge, die Erfolgsgeschichte gipfelte nun erst einmal mit dem Heimerfolg gegen den Rekordmeister aus München.

Favre gibt Zeichen

Dafür gibt es sogar Lob von Vorgänger Favre, der sich zu seinen Gladbacher Zeiten zwar eine Siegesserie noch hätte vorstellen können, „aber sicher nicht mit sechs, sieben Siegen in Folge“. „Toll, was die Jungs zeigen!“, wird Favre in der Bild-Zeitung zitiert.

Schubert hat sich gewandelt

Schubert hat mit seiner ruhigen und besonnenen Art am Spielfeldrand den Erfolg zurück gebracht in den Borussia Park, was ihm einige Kritiker zunächst nicht zugetraut hatten. Bei seinen vorherigen Trainerstationen in Paderborn und beim FC St. Pauli wurde ihm oft vorgeworfen, er reagiere zu hart auf öffentliche Kritik an seiner Arbeit. Der 44-Jährige räumt eine Änderung seiner Einstellung ein. „Ich habe nach Hamburg erkannt, dass ich den Profi-Fußball nicht zu meinem persönlichen Glück brauche. Das gibt Gelassenheit“, sagte der gebürtige Hesse nun in der Bild.

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