FC Augsburg: Wächst das zarte Pflänzchen ohne „Ich-AGs“ weiter?

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München – Der FC Augsburg hat nach dem Aus im DFB-Pokal gegen den FC Magdeburg unter Trainer Manuel Baum den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt. Vier Zähler aus drei Partien – so viele hatten die 2011 aufgestiegenen Fuggerstädter zu diesem Zeitpunkt noch nie auf dem Konto. Der Coach warnt allerdings vor verfrühter Euphorie.

Wächst das Pflänzchen weiter?

Baum sagte im kicker: „Das Pflänzchen ist noch sehr zart, man sollte es in Ruhe wachsen lassen.“ Er weiß, wie kritisch seine Mannschaft vor der Spielzeit bewertet wurde. Ging es um die Abstiegskandidaten, war der Name Augsburg nicht fern. Quantität ja – aber zu wenig Qualität lautete das Urteil der Experten. Baum konnte einen anderen Eindruck von seinem Kader in den ersten Partien gewinnen.

Baum sieht eine gute zweite Hand

Verletzungen konnten bislang gut kompensiert werden, die zweite Reihe war da, wenn sie gebraucht wurde. „Wir haben auch eine gute zweite Hand und kriegen richtig Qualität auf den Platz“, lobte der Übungsleiter. Allerdings: Einige Akteure müssen Woche für Woche bittere Pillen schlucken und auf der Tribüne Platz nehmen. Moritz Leitner etwa, doch auch Konstantinos Stafylidis und Dong-Won Ji kommen nicht wie gewünscht zum Einsatz.

Keine Ich-AGs im Kader

Baum sieht darin aktuell keine Probleme: „Die Jungs sehen sich als Einheit, nicht als Ich-AGs, die isoliert herumrennen. Dieses Teambewusstsein nehme ich extrem wahr.“ Der Trainer werde, so seine feste Überzeugung, „jeden brauchen“. Die Spielweise sei sehr intensiv, „da braucht man mal Zeit zur Regeneration.“ Die kommende englische Woche beginnt mit der Partie gegen Eintracht Frankfurt. Die Chance für die zweite oder dritte Reihe?

Über Christopher Michel

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