England

Was Metzelder über footballleaks denkt

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München – Die Macher der Homepage footballleaks.com haben in den vergangenen Wochen Vertagsdetails – und Klauseln öffentlich gemacht – vor allem der Kontrakt von Mesut Özil wurde zuletzt viel diskutiert. Ex-Profi Christoph Metzelder bezeichnete die Enthüllungen als „bedenklich“.

Freiheiten des Spielers sind eingeschränkt

Im Vertrag des von Real Madrid zu Arsenal London gewechselten Nationalspielers ist demnach festgehalten, dass die „Königlichen“ informiert werden müssen, sollte Özil zurück in die spanische Liga wechseln. Real könnte den Transfer in diesem Fall blockieren. Christoph Metzelder schreibt auf handelsblatt.com, viele Kritiker würden hier die Freiheiten des Spielers eingeschränkt sehen.

„Willkür und moderner Menschenhandel“

Der ehemalige Dortmund- und Realprofi hält die Enthüllungen von footballleaks.com für „bedenklich“, da diese zeigen würden, „wie viel Willkür und moderner Menschenhandel im Fußball herrschen“. Die Veröffentlichungen der Vertragsklauseln und -Details könnte zum einen die Neugier der Fans befriedigen. Vielmehr hofft Metzelder aber, dass es die „Kompromissfindung zwischen Klubs und Spielervertretern“ beschleunigen könnte, „wenn es darum geht, das Transfersystem im Hinblick auf die Arbeitnehmerfreizügigkeit zu reformieren“.

„Geldzirkulation zwischen den Top-Vereinen“

Auch die weltweite Vereinigung von Fußballprofis FiFPro habe sich der Thematik angenommen, um die exorbitanten Transfersummen der letzten Jahre abzuschaffen. Entschädigungszahlungen sollten sich daher am Restwert des Vertrages orientieren und nicht an Klauseln oder utopischen Ablösesummen. Denn: „Das Geschäft mit den Profifußballern hat in den letzten Jahren zu einer Geldzirkulation lediglich zwischen den Top-Vereinen geführt“, so Metzelder weiter.

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Über Max Rinke

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