Gladbach glaubt trotz Niederlage gegen Florenz ans Achtelfinale

München – Gut gespielt und trotzdem verloren: So erging es Borussia Mönchengladbach am Donnerstagabend. Im Europa-League-Heimspiel gegen den AC Florenz unterlag das Team mit 0:1. Das Achtelfinale bleibt trotzdem weiterhin das große Ziel.

War trotz Niederlage mit der Leistung zufrieden: Max Eberl. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Eberl stellt sich hinter die Mannschaft

Lars Stindl lieferte nach der Partie eine treffende Einschätzung der Ereignisse im Borussia-Park: „Das Einzige, das wir uns heute vorwerfen lassen müssen, ist, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Durch einen eigenen Treffer hätten wir sicherlich noch mehr Kontrolle ins Spiel bekommen“, wird der Kapitän auf der Website des Klubs zitiert. In der Tat vergab Gladbach in der ersten Halbzeit mehrere gute Torchancen, außerdem wurde der Mannschaft von Trainer Dieter Heckig ein Elfmeter verweigert (16.). So blieb das 0:1 für die Gäste der Treffer durch Federico Bernardeschi der einzige Treffer des Abends. Für Sportdirektor Max Eberl hatte die Niederlage auch mit fehlendem Abschlussglück zu tun, als Kritik wollte er dies allerdings nicht verstanden wissen: „Das Momentum lag heute leider nicht auf unserer Seite. Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen, sie hat alles in die Waagschale geworfen“, wird er vom kicker zitiert.

Sommer und Drmic glauben an Gladbacher Tore

Der beim Gegentor machtlose Yann Sommer wollte sich nicht allzu sehr mit der unglücklichen Niederlage befassen und blickte lieber optimistisch in die Zukunft: „Wir sind überzeugt davon, dass wir es schaffen, in Florenz zwei Tore zu erzielen. Es wird nicht einfach, aber wir glauben daran, dass wir es schaffen können“, zeigte sich der Schweizer Schlussmann gegenüber dem kicker von der Qualität der Gladbacher Offensive überzeugt. Sein Landsmann Josip Drmic zeigte sich ähnlich optmistisch: „Wenn wir in Florenz genauso auftreten und dann noch das Tor treffen, haben wir gute Möglichkeiten, eine Runde weiter zu kommen“

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