Hinteregger als Stranzl-Nachfolger?

München- Borussia Mönchengladbach plagen Verletzungssorgen. Allein drei Spieler (Schulz, Herrmann, Jantschke) fallen mit Kreuzbandrissen aus. Deshalb will Manager Max Eberl in der Winterpause reagieren. Laut Sport-Bild hat der Bundesligist vor allem Martin Hinteregger (23) von RB Salzburg und Marvin Stefaniak von Dynamo Dresden als Winter-Transfers im Visier.

Martin Hinteregger of FC Salzurg (L) fights for the ball with Mohamed Lamine Sissoko of Juventus during the UEFA Europa League group A match between FC Salzburg and Juventus Turin on October 21, 2010 in Salzburg. AFP PHOTO/SAMUEL KUBANI (Photo credit should read SAMUEL KUBANI/AFP/Getty Images)
Martin Hinteregger (l.) gewinnt in Österreich regelmäßig die Meisterschaft mit RB Salzburg. Foto:  SAMUEL KUBANI / AFP /Getty Images

Hinteregger soll Stranzl beerben

Der Österreicher Martin Hinteregger soll die Innenverteidigung verstärken. Sein Marktwert beträgt acht Millionen Euro. Dem Bericht zufolge soll der 23-Jährige Landsmann Martin Stranzl als Abwehrchef beerben. Der beendet im Sommer seine Karriere. Bereits jetzt besteht Handlungsbedarf. Wegen Verletzungen bestritt Stranzl in dieser Saison erst ein Bundesligaspiel. Derzeit fällt er mit einem Augenbogenbruch auf unbestimmte Zeit aus. Hinteregger besitzt die Erfahrung aus zehn Länderspielen für Österreich und ist Kandidat für den EM-Kader für Frankreich 2016. Allerdings fiel auch Hinteregger diese Saison längere Zeit mit Verletzungen (u.a. Knieprobleme) aus.

Stefaniak Top-Vorlagengeber

Zweiter Kandidat soll Marvin Stefaniak sein. Dem Magazin zufolge soll Gladbach Scout Rene Müller den Spieler beim 2:1 der Dresdner gegen Würzburg nicht zum ersten Mal beobachtet haben. Derzeit ist Stefaniak mit 14 Assists bester Vorlagengeber der Dritten Liga. Der 20-Jährige besitzt einen langfristigen Vertrag bei den Sachsen (bis 2020), soll aber für den Sommer eine Ausstiegsklausel über eine Million Euro besitzen, die dem Bericht zufolge auch im Winter als Ablöse fällig werden könnte.

Klubkasse gefüllt

Max Eberl bestätigte die Absicht, den Kader zu verstärken: „Wir werden dem Kader dort etwas hinzufügen, wo es ihm hilft.“ Vor allem auf den Außenbahnen und in der Innenverteidigung ist akut Bedarf bei der Borussia. Grundsätzlich sollen die Spieler aber langfristig weiterhelfen. „Wir werden aber nichts machen, um mal eben zwei oder drei Monate zu überbrücken“, so Eberl. Durch die Einnahmen aus der Champions League hat der VfL  32,5 Mio. Euro eingenommen – Geld, dass zum Großteil nun auch in den Kader investiert werden könnte.

Keine Abgänge geplant

Die aktuelle Verletzungsmisere wirkte sich bereits auf die Pläne der wechselwilligen Spieler aus. Die zuletzt unzufriedenen Josip Drmic, Thorgan Hazard und Branimir Hrgota müssen bleiben. „Keiner wird gehen“, stellte Eberl klar.

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