Gnabry: Hoffenheim zahlt offenbar 1,25 Millionen Euro Leihgebühr

München – Die TSG Hoffenheim wollte Serge Gnabry unbedingt haben und blieb auch nach dessen Wechsel vom SV Werder Bremen zum FC Bayern München dran. Sie setzte sich im Werben um eine Leihe des 22-Jährigen gegen namhafte Konkurrenz durch – und hat dafür ordentliches Geld bezahlt.

Die TSG Hoffenheim legt eine ordentliche Leihgebühr auf den Tisch, um Gnabry zu holen. (Foto: Adam Nurkiewicz/Getty Images)

Langer Poker um Gnabry

Oftmals sind Leihen eine für den aufnehmenden Klub günstige Variante. Der Spieler kommt kostenfrei, zumeist trägt der abgebende Verein häufig noch einen Teil des Gehalts. Nicht so bei Gnabry. Die halbe Bundesliga hätte den U21-Europameister wohl gerne in ihren Reihen gehabt und streckte nach der Ansage der Bayern, ihn verleihen zu wollen, die Fühler aus. Die Hoffenheimer mussten deshalb lange auf die Zusage warten.

Leihgebühr von 1,25 Millionen Euro

TSG-Sportdirektor Alexander Rosen freute sich nach der Geduldspartie daher im kicker: „Es ist gut, dass wir die Personalie, die von großer öffentlicher Aufmerksamkeit begleitet wurde, nun positiv abgeschossen haben.“ 1,25 Millionen Euro Leihgebühr wurden für Gnabry dem Bericht nach fällig. Am Dienstag steht der Medizincheck an. Einen Stammplatz hat der Neuzugang allerdings nicht sicher. Trainer Julian Nagelsmann sagte: „Ich halte es grundsätzlich so, dass ich keine Positionen festlege.“

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit